Meer Europa

Einmal um den Kontinent

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Tag 222 (10.10.2017) / Italien: Tropea -> Villa San Giovanni

Strecke: 97 km (10:00 – 18:15 Uhr)

Uff, war das gemein.

Weitblick

Gleich hinter Tropea fast 700 Meter hoch.
Wenn auch immer wieder schöne Runterblicke.
Über Weltkriegsbunkerdeckel hinweg.

Draufsicht

Blütenbracht wechselte …

Anblick

mit Straßenmüll …

Mistblick

Es war gar nicht mehr zu ignorieren. Die süditalienische Landschaft – und vor allem die Straßenränder – waren eine große Müllkippe.
Ich las immer nur: Mafia!
Aber kann das sein?
Ist da auch nicht viel privates Versagen dabei?

Kaum unten im Tal, ging es schon wieder nach oben. Wieder lang und supersteil.
Ich holte alles aus meinem Körper raus: Viel war es aber nicht mehr, was mir an Kräften geblieben war.

Und plötzlich ein irres Plakat:

Augenblick

Er lebt also!
Er ist tatsächlich unsterblich!
Wolfgang Amadeus hat sogar eine Telefonnummer – in einem kleinen kalabresischen Bergdörfchen.

Vogelblick

Von dort ging es dann bald wieder steilst runter.
In eine atemberaubende Küste.

aufgereiht

Fast war ich am Ziel …

hinter Fels gebaut

… dann beschloss ich, mir viel viel Zeit zu lassen.
1 Woche Pause auf der Vulkaninsel Stromboli – bevor ich meine Etappe zu Ende fahre.

Tag 221 (09.10.2017) / Italien: Amantea -> Tropea

Strecke: 97 km (09:00 – 16:15 Uhr)

Wie schon die Tage vorher, hatte ich die Küstenstrecke unterschätzt. Sie verlief tatsächlich sehr meer-nah. Aber alles andere als flach.
Geschenkt.
Die Postkarten Bilder wurden seltener – eigentlich verschwanden sie.
Auf der Straße extrem viel Müll – ich konnte mich nicht entschließen, ihn zu fotografieren.
Es stank manchmal heftig.

Relativ früh mein Ziel erreicht: Tropea. Kalabresische Touristenhochburg und doch mit sympathischer Größe (nämlich relativ klein).
Richtig gutes Hotel gefunden. Extrem hilfsbereite Rezeptionistin.
Und auf der Dach- und Frühstücksterrasse thronte man wie der Kaiser von Tropea.
Blick auf die Neustadt.

Happy View

Blick auf die Liparischen Inseln.
Der Abend lastete schwer auf den kleinen Eiländern.

Mysterious View

Wie trotzen sie solch erdrückem Welten-Gewicht?
Was kann ich von diesem Widerstand lernen?

Tag 220 (08.10.2017) / Italien: Maratea -> Amantea

Strecke: 114 km (09:15 – 18:15 Uhr)

Schöner Tag. Der Abschied aus Maratea luftig kühl.

Morgentaulicht

Die Weiterfahrt: rollercoaster. Aber immer schön im Licht.

Blaulicht

Ich fuhr im Grunde immer halbhöhenlagig. Ganz runter zum Wasser kam ich so gut wie nie. Extrem steil wurde es auch nicht.
Ich war stets ein wenig über den Dingen.
Fotografierte keine Details. Meist Halbtotalen. Tieffliegende Vogelperspektive eben.

Grell-Licht

War ich nun eine Herbst-Schwalbe?

eingekreist

Oder eher eine Rad-Drohne?

Abendrosalicht

Mit dem Sonnenuntergang nach Amantea eingefahren.
Lebhafte Neustadt. Trotz Sonntag.

Tag 219 (07.10.2017) / Italien: Pisciotta -> Maratea

Strecke: 77 km (09:30 – 17:00 Uhr)

Unendlich liebevolle Wirtsfrau, die Burghotelbesitzerin. Zimmer bis ins letzte Detail geschmackvoll komponiert. Man spürte die (gewaltige) Investition und die Besessenheit, eine ästhetische Welt zu bauen. Gelungen! Frühstück auf der Burgsommerterrasse auch detailversessen.
Schöner Abschied von Pisciotta.

sweet one-day-home

Schuss runter ins Tal. 10, 15 Minuten. Serpentinengeschlängel.
Dann ein wenig eben und schließlich ab ins Küstengebirge.
Junge, Junge, mir wurde bang.
Brutaler Abwind – will sagen: Gegenwind.
Musste mehrmals anhalten, um nicht vom Sattel geweht zu werden.
Dann bauten sich Bergungeheuer vor mir auf.

Wände türmen sich

Nach ein wenig mehr als 2 Wochen Dauerfahrt ließ die Kraft merklich nach. Kaum ein Blick übrig für die wilde Bergwelt.

aus D kenn ich solche Bergdörfer nicht

Bergpass nach 3 Stunden überwunden und schließlich ellenlange Abfahrt zum Meeresufer.

Danach – natürlich – wieder rauf. Kruzifix wie anders ist die Riviera. Kein Vergleich zur italienischen Flach-Adria. Und „Allergrößten Respekt!“ für die italienische Berg-Straßen-Bau-Kunst. Haben die das im vorletzten Jahrhundert mit Hammer, Meißel und Dynamit gelöst?
Chapeau!

Blauexperten sind gefragt: korallenblau? Côte d’Azur Blau?

 

oder sogar grünblau? korallengrünblau?

Ich hatte die Basilikata erreicht. Maratea war mein Ziel. Mein digitaler Reiseführer schwärmte vom Flair des Berg-Dörfchens.
In Wahrheit aber war es ein gottverlassenes Nest, das sich in seinen Rändern selbst zum Verkauf anbot. Leere, halbzerfallene Häuser, die per großer Tafel einen (finanzstarken) Besitzerwechsel erbaten.

Allerdings: Das kleine Zentrum war fein herausgeputzt. Und heute war Dorffest.
Die Bewohner spielten Mittelalter. Überwiegend für sich selbst. Sympathisch.

Der singende Schäfer-Intellektuelle.

nicht mundfaul

Der handtrommelnde Innen-Architekt.

nicht handfaul

Der ungewöhnliche Quetschkommoden-Abiturient.

blickfaul

Die authentische Hausfrau.

niemals faul

Die gespielte Bäuerin.

manchmal?

Heile Dorfwelt.

fauler Sonntag

Auf dass es außerhalb der Saison nicht ausstirbt.

leergefegt

 

Tag 218 (06.10.2017) / Italien: Paestum -> Pisciotta

Strecke: 71 km (11:00 – 18:00 Uhr)

Früh gefrühstückt und gleich um’s Eck in den Archäologischen Park marschiert.
War an diesem Morgen tatsächlich der Erste, der das Heiligtum betrat.
Ich war, ähnlich wie ich in eine Kirche eintrete, voller „Andacht“.

(Weiß nicht, wie oft ich das schon niedergeschrieben habe: Aber der Unterschied zwischen der Begrüßung in einer katholischen Kirche („Tue Buße“) und einem griechischen Tempel („Du bist willkommen“) ist mehr als eine enorme kulturelle Differenz. Schade dass sich die westliche Welt am Katholischen/Christlichen orientiert statt am Hellenischen)

Athena gewidmet

Ich fühlte mich willkommen!

Sogar Johann Wolfgang hat sich in der Halle schon rumgetrieben

Riesige Anlage. Mit 3 gut erhaltenen fast monumentalen Tempeln.
Langsam trudelten auch weitere Götter- und Göttinnenanbeter ein.

Was hätte sich Johann Wolfgang zu dieser fotografierenden Göttin notiert?

Wie können Steine, die (architektonisch gesehen) mehr als 2 1/2 Jahrtausende sich nicht mehr verrückt haben, eine solch „heilige“ Wirkung entfalten?
Wie können sie erzählen?
Wie können sie mein Herz erreichen?

Neptun gewidmet

Da ich wieder einmal zu wenig wusste, nahm ich mir vor, Zuhause meine griechischen Geschichtsbücher zu wälzen.

kraftstrotzend

Wikipedia nutzte hier gar nichts.

wohl konstruiert

Langsam trudelte ich zu meinem Hotel zurück, checkte aus …

italienisches Idyll (oder doch griechisches?)

sattelte mein Stahlpferd … und ritt weiter gen Süden.

Sand-Riviera

Die Riviera … immer weiter …
Verdammt, war das anstrengend.

Fels-Rivierea

Die Straßen wurden immer enger, immer steiler.
Ich hatte im Internet von einem schönen Bergdorf gelesen, mit einem Hotel, dessen Zimmer fantastische Ausblicke auf die Steilküste und das Meer eröffneten. Ich wollte dahin, buchte gegen Mittag über eine App das letzte frei verfügbare. Und bekam gleich eine Email: Die Straße zum Dorf sei von Norden aus gesperrt und offiziell nicht befahrbar. Also genau dort, wo ich mich gerade fluchend bewegte.
Aber, fügte der Absender hinzu, das mache nichts: Man können sie trotzdem auf eigene Gefahr befahren. Die Polizei kontrolliere im Übrigen auch nicht wirklich.
Ich musste herzhaft lachen: Aufforderung zum Rechtsbruch auf Italienisch.
Und es funktionierte.
Brutal der Aufstieg.
Dann das Schild: „Jeder Durchgangs-Verkehr total untersagt“.
Schließlich ein weiteres Schild: „Bitte mit Vorsicht fahren.“
Keine Polizei weit und breit.
Ich sowieso der Einzige unterwegs.
Mit leicht mulmigen Gefühlen.

no traffic allowed

Es ging steil hoch.
Es war einsam.

Steilküste

Und nach der nächsten Biegung war auch der Ort zu sehen: Pisciotta. In der beginnenden Dämmerung wirkte das Bergkaff fast abweisend.

grimmig?

Das höchste Gebäude – (ehemalige Burg?) – mein vorbestelltes Hotel.

for me

Ich wurde superfreundlich empfangen. Bekam ein wunderschönes Zimmer.

my (current) home

Hatte eine überwältigende Aussicht. Der Himmel verdunkelte sich binnen Minuten, ein Unwetter zog auf.

my (current) view

Und ich habe zum wiederholten Mal gelernt: Italien kann man eigentlich nur lieben.

my (current) terrace

Yeah!

Tag 217 (05.10.2017) / Italien: Sorrento -> Paestum

Strecke: 96 km (09:00 – 17:30 Uhr)

Amalfi-Küste.
Wie das im Ohr nachhallt: A m a l f i
Wie das riecht: zitronig, orangig, olivig.
Wie sich das anfühlt: steil, azurblau, weißestes Weiß.

Und dann liegt da ’ne Leich aufm Pflaster.

Schöne Leich

Kaum hatte ich die supersteile Kleinstraße (mehr schiebend als fahrend) von Sorrento endlich gepackt – und schnaufte (besser japste) auf der Passhöhe tief durch – fand ich die tote Leich.
Vor der Eingangstür eines Modegeschäftes, das gerade aufmachte. Ich weiß nicht, ob das ein Werbegag war – oder einfach eine noch nicht weggeschaffte Schaufenster-Requisite. Jugendfrei war es sicher nicht.

Dann wieder rasend nach unten:
Die Aussichten spektakulär.

Wie kann man so eine Küste besiedeln?

Häuserkaskaden in den Felsen.

Als es noch keinen Tourismus gab .. von was lebten die Menschen dort?

Ein Dorf, ein Blick – schöner als … schön ist gar nicht mehr steigerungsfähig.

Was ist bewundernswerter: die Terrassen- oder die Baukunst?

Atemberaubende Menschen-Nester mit Pool – in die Felsen hineingetrimmt.

Was sind die Matala-Höhlen dagegen?

Nur … Unten – in den Dörfern, den Plätzen, den engen Straßen … Überfüllungsalarm.
Spektakulär, wer und was sich sogar in der Nebensaison dort alles tummelte.

Wohl behutet

Ursprünglich hatte ich versucht, mir in einem der attraktiven Orte der Amalfiküste ein Zimmer zu reservieren. Bei Preisen ab 200 Euro (pro Nacht) nahm ich schnell Abschied von der Idee. Und jetzt freute ich mich sogar über meine Entscheidung. Ich hätte das nicht ausgehalten.

Ich fuhr weiter – langsam.
Ich wollte alles sehen.

Jedes Eck …

Ist er nun auch schief?

jeden Winkel …

selbst Burgen, die als Restaurantkulissen dienten.

Ritterglück

Good bye Amalfiküste.
Ich radelte einfach weiter bis es dunkel wurde.
Und fand ein wunderschönes (bezahlbares) Hotel in der Ebene.
Direkt gegenüber einem Weltkulturerbe: einem der besterhaltenen griechischen Tempel – und das auf römischem Territorium.

Tag 216 (04.10.2017) / Italien: Pozzuoli -> Sorrento

Strecke: 66 km (10:00 – 17:00 Uhr)

Vorm Verlassen Pozzuolis noch den Fischmarkt der Stadt besucht. Groß, rustikal, laut.
Das Mittelmeer beschenkte die Fischer großzügig mit einer enormen Artenvielfalt.

darkblue fish

Ich wunderte mich, was alles als eßbar galt.

sharp tongue

Gestern noch räuberte der Schwertfisch vor der Küste Kampaniens. Nun ist auch sein Stolz dahin. Gefährdeter Bestand – sagt Greenpeace. Also eher nicht verspeisen.

sharp sword

Der Weg aus Pozzuoli heraus: äußerst mühsam. Die Stadt ging in Vororte über, diese in Dörfer, die wiederum hatten nur eine Durchgangsstraße und die war völlig verstopft. Gehupe, Lärm, hektisches Gewusel. Viel Herumstehen und Warten.
Wenn ich mal zum Fahren kam, war auch das zermürbend. Die Straßen waren nicht asphaltiert, sondern mit sehr groben Pflastersteinen ausgelegt. Der absoluten Reifenkiller. Es gab so gut wie kein Vorankommen.
Ab und zu Aussicht auf Mittelmeerinseln.

little big fisherman

Auf einmal spülte mich die Straße nach Neapel rein. Und plötzlich – ein Wunder – wurde alles besser. Der Verkehr floß. Entlang der malerischen Meerpromenade ein großzügig angelegter Fahrradweg. Easy going. Und immer wieder kleine Buchten, in denen lokale Kleinfischer ihre Ware schuppten, ausnahmen und gleich verkauften. Die Millionenstadt wirkte auf einmal ganz provinziell.

you need sharp knifes

Mit einem Messer in der Hand lässt sich wirkungsvoll argumentieren!

you need arguments

Da ich Neapel erst vor 2 Jahren schon einmal einige Tage bereist hatte, hielt ich mich nicht lange auf, fand sogar überraschend schnell hinaus.
Der Vesuv warf auch nicht mit Feuer nach mir.

puff

Aber ab jetzt ging’s zur Sache: will sagen – hoch!

nah am Abgrund

Postkartenschöne sorrentinische Küste. Grandiose Halbinsel.

deep down

Grandioses Städtchen Sorrento.

Tag 215 (03.10.2017) / Italien: Sperlonga -> Pozzuoli

Strecke: 103 km (09:00 – 17:15 Uhr)

Die Tage fangen an sich zu gleichen.
Erst gemächlicher Abschied und zufriedener Blick zurück …

gepolstert

… dann Fahrt aufnehmen …

zerklüftet

…. um die Mittagszeit mich wundern, wie viel Kilometer schon hinter mir liegen …

eckig und dann schnurstracks

… dann das Tagesziel immer weiter weg schieben …

Binnengewässer und Außengewässer

… und irgendwann fluchen, dass es doch wieder über 100 Kilometer werden …

ad aspera …

… obwohl Berge sich dazwischen drängen …

So war es die letzten Tage immer.

Heute in Pozzuoli Nachtstation gemacht. Letzte Stadt vor Neapel.
Schöner Hafen, viel Gewusel.

dicht auf dicht

Süditalienisches Flair.

rund ums Eck

Tag 214 (02.10.2017) / Italien: Anzio -> Sperlonga

Strecke: 83 km (09:30 – 17:00 Uhr)

Langlang der Morgen.
Lang entlang die See.
Außerordentlich schöne Dünenstrände.

aufgereiht

Zum ersten Mal Wasserkontakt. Kann’s selbst kaum glauben. (Fahre das Mittelmeer entlang, ohne reinzuspringen.)

ungeschönt

Blaublau die Radwege

alongside

Dann stoppte ich. Sah eine merkwürdiges Trauerarrangement.

Ich verstand nichts (will sagen kein Italienisch). Es handelte sich offenbar um Trauerschmuck für im Einsatz umgekommene italienische Soldaten. Wo? Afrika? Syrien?
Wer schmückte? Staat? Militär? Bevölkerung?
Waren die Toten (wenn es sich darum handelte) von hier?
Haben also Freunde das arrangiert?
Monoman – warum bleib ich so (sprach)dumm!

was ?

Mein Fahrrad bockte plötzlich. Quietschte. Ich sah nach. Die Befestigung des vorderen Schutzbleches hatte sich gelöst und schwingte (schwang?) frei.
Mir fehlten Schrauben und Muttern, also schnürte ich das Gestänge mit einem groben Seil (das ich Gott sei Dank mit mir führte) zusammen. Es hielt fürs Erste.

getackert

Abseits der Küste – Landwirtschaft. Der Boden sah fruchtbar aus (sag ich Bauer!).

gefurcht

Irgendwann abgekämpft nach Sperlonga reingeradelt. Reizvoll und herbstleer. Luft war raus dem Ort.

gebräunt

Hoch in die Altstadt gestiefelt und doch immer nach unten geblickt.

geordnet

Extrem enge Gassen. Extrem schöner Ort.

gegoldet

Aber die Schönheit der verstohlenen Plätzchen, Winkel, Ecken – sie ließen sich mit meinen fotografischen Mitteln nicht abbilden.

Nicht mal die kleinen offenen Kapellen.

gerosat

Kurz vor Sonnenuntergang wieder runter zum Strand gestiefelt. Der Horizont blühte rot. Und obwohl ich extremer Sonnenuntergangs-Allergiker bin, konnte ich nicht anders – ich musste den Auslöser lösen.

gesonnt

Tag 213 (01.10.2017) / Italien: Civitavecchia -> Anzio

Strecke: 120 km (09:00 – 17:30 Uhr)

Auch am Morgen den gleich Eindruck von Civitavecchia bekommen wie bei der abendlichen Einfahrt gestern.
Schmuddelstadt. Durchgangsstadt.
Riesige Kreuzfahrtschiffe im Hafenbecken. Was machten sie eigentlich hier? Auftanken? Nachladen?

Ungetüme

Bei der Rausfahrt aus der Hafenstadt: an fast jeder Ecke ein Privat-Fischer. Ist das Sport? Zeitvertreib? Hobby? Oder doch essentiell für den häuslichen Speiseplan?

Urgestein

Manchmal schöne kleine Fischer-Stelzen-Buden

Urhlolz

Griechisch angemalt.

Urholzweg

Fast 10 Tage war ich hauptsächlich die Via Aurelia entlang geradelt (SS1). Jetzt bog sie in ihr letztes Stück ab – nach Rom. Etwas mehr als 30 Kilometer trennten mich von der Ewigen Stadt. Ich aber verspürte keinen Drang, sie wieder zu sehen.

Stattdessen umrundete ich den Da Vinci-Flughafen und bog in den Lido di Ostia ab.
Langgezogenes Touristennest.

Ursand

Es folgten viele Lidos. Es war eher langweilig, sie alle abzufahren.
Schließlich die Hafenstadt Anzio erreicht.

Urspaß

Gleich fasziniert. Herrlich ursprünglicher Fischerhafen. Sehr groß! Drumherum jede Menge gut aussehender Fischrestaurants.

urig

In einem der Trawler versuchten einige Matrosen, sich das Abendessen zu organisieren.
Sie hatten einen Mords-Fisch am Haken.
Mit Angel und Netz versuchten sie ihn an Bord zu bekommen, scheiterten aber nach zähen Minuten des Kampfes.
Der Fisch entkam wild zappelnd.

ursprünglich

Die gescheiterten Profis schickten ihm ziemlich wüste Verwünschungen hinterher.