Meer Europa

Schlagwort Archiv: Käse

Kulinarisches Brevier: Dänemark, Schweden 1

Wie soll ich’s sagen. Die nordische Küche gilt für Gourmets als internationale Referenz in Sachen Kreativität und Geschmackserlebnis. Auf dem platten dänischen Land merkte ich davon wenig. In der Nebensaison sind die meisten Restaurants zu. Manchmal fand ich als einzige Nahrungsquelle nur noch (Gottseidank!) eine offene Pizzeria. In den Städten war es schwierig, Einheimisches/Regionales zu finden. Internationaler Standard dagegen: no problem. Es war aber auch eine Frage des Geldbeutels. Wirklich Gourmetrestaurants waren völlig außerhalb meines Reise-Budgets.
Zu den Preisen überhaupt: Hauptspeisen fingen bei 25 bis 30 Euro an. Ein Thekenbier: meist bis 9 Euro. Ebenso ein Glas (0,1l) Wein. Irre. Was ich aber nicht verstand: In den Supermärkten waren die Preise fast vergleichbar mit deutschen Einkaufszentren. Was also machten die Bars und Restaurants so teuer?

Bevor ich Dänemark kulinarisch erkundete, hielt ich mich noch einen Tag in Norddeutschland auf:

Niebüll 

Restaurant “Friesenhof”
Friesisches Traditionslokal.

Hummersuppe
Scholle FinkenwerderArt

Gute Hausmannskost.

Dänemark

Jetzt aber DÄNEMARK.

Ribe

Restaurant “Saelhundeneak” 
Stimmungsvolles Lokal – im Stil eines Bauerngasthofes. Am Ufer des Flusses Ribe gelegen. Etwas langsamer Service.

Steak af Oksefilet med fedtkant af kødkvæg fra Freygaard
(Steak von Rinderfilet mit sauce Bearnaise)
Sehr gute Fleischqualität. Aber fast noch mehr als das Hauptgericht überzeugte mich das vorher servierte selbst gebackene Brot mit köstlicher Butter – die einfache Variante des berühmten Smørrebrød.

Ringkobing

Pizzeria in der kleinen Altstadt
Ich war froh, dass überhaupt etwas aufhatte. Ich war völlig ausgehungert und hätte auch gegrillte Putzlappen gegessen.

Gemüsesuppe mit Ravioli
Pizza mit Meeresfrüchten

Trockene Supermarktravioli in der Suppe und aufgetaute und kaum wirklich durchgegarte Tiefkühltruhe-Muscheln auf der Pizza

Kitmoeller

Pizzeria
Wie schon den Tag vorher: Im Ort hatte zu später Stunde nur 1 Lokal auf. Ich war dankbar.

Pizza mit Ruccola
Schmeckte so wie sie aussah. Nach nichts.

Lonstrup

Restaurant “Daddy’s”
Nette Tresenbedienung, die auch den (ziemlich leeren) Gastraum flott bediente. Der Saal etwas steril und leicht bieder eingerichtet.(Nix hygge.)

Scholle Finkenwerder Art
Gab’s also auch in Dänemark. War ja klar, gibt auch dort Friesen. Essen war reichlich. Scholle aber nicht so gut wie in Niebüll (siehe oben.)

Skagen

Restaurant “Jakob’s Café, in Fußgängerzone
Lokal eher im Stil eines sehr rustikalen Brauhauses. Um so überraschender die feine Qualität der servierten Speisen.

Tagesfang
(mit Krabben, Gurken und Dill) 
Zum ersten Mal wirklich begeistert. Obwohl ich nicht herausbekam, um welchen (festen) Weißfisch es sich handelte. Er war zart und köstlich. Die aufgeschäumt Krustentiersoße klasse. Dill und Gurke – klassisch – rundeten das Ganze mit frischen Aromen ab.

Aalborg

Restaurant Søgaards Bryghus
Brauhaus an lauschigem Platz. Riesig, überlaufen – mit sehr gutem Bier. Aber leider mit furchtbarem Essen.

Hummersuppe mit Ravioli
Spareribs
 
Suppe gut. Fleisch vollständig ausgetrocknet.

Aalborg

Restaurant “Fellini
Schön gelegenes Lokal in der Altstadt. Aufmerksame Bedienung. Gemütlicher Innenhof.

Hummersuppe
Fettucine mit Lachs und Parmesan 

Beides anständig, aber doch ambitionslos.

Aarhus

Restaurant “Oli Bistrot”
Tolle bretonische Atmosphäre. Kleines Lokal.

Hummersuppe
Moules Frites
 
Suppe Standard. Venusmuscheln mit Pommes auch. 

Kopenhagen

Restaurant “Madclubben”
Großes Restaurant mit mehreren Theken. Super durchorganisiert und trotz Größe sehr gemütlich. Tolles Konzept: Man zahlt Festpreis für 2 oder 3 Gänge und stellt sich dann aus großer Speisekarte das eigene Menü zusammen. Funktioniert prächtig. 

Gebratener Ziegenkäse
Gegrilltes Hähnchen
Bondepige

Sehr abwechslungsreich und toller Geschmack: ALLES! Vor allem das Dessert mit dem Namen “Bauernmädchen” (Bondepige).

Kopenhagen

Restaurant “Pigs”
Riesiges Braugasthaus. Innen: nur Biertische und -bänke. Wie ein riesiger überdachter Biergarten. Mittags auch viele Geschäftsleute, abends tobt der (alternative) Bär.

Chicken Wings mit Bier 
Superschmackhaftes Craft-Bier und höllisch scharfe gewürzte Hühnchenflügel

Schweden

Göteborg

Restaurant “Brewers Bier Bar”, im In-Viertel Haag
Von sympathischen Bier-Freaks betrieben. Eher kleines, intimes Lokal. Super Bier – Super Pizzen.

Grandiose Pizzen, mal  weiß, mal rot. Ausgefallene Kombis. Dazu tolle Craft-Biere. Riesenauswahl.

Kulinarisches Brevier: Bulgarien

Im Landesinnern Bulgariens gibt es kaum eine touristische Infrastruktur.
Dort war ich auf “Schmalhans-Kost” (Brot, Käse) angewiesen.
An der Schwarzmeerküste waren zudem im April noch fast alle Restaurants geschlossen, so dass es mir so gut wie unmöglich ist, etwas über die kulinarische Qualitäten der bulgarischen Küche zu sagen.
Eine Gourmet-Reise waren meine 7 Tage in Bulgarien jedenfalls nicht.

Selbst in den großen Städten war es nicht leicht, Qualität zu bekommen. Es gibt in dem osteuropäischen Land offensichtlich noch einiges aufzuholen.

Swilengrad

Restaurant “Park”, etwas außerhalb des Zentrums
2-stöckig. Die erste Etage ziemlich auf nobel gemacht. Die zweite eher für das “normale” Publikum.

Brokkoli
(in Sauce mit Blauschimmel-Käse)
4 Euro
Lamm-Koteletts
(in Weißweinsauce, mit Spinat und Ziegenkäse)
15 Euro
Panacotta
(mit Brombeer-Crème)
2 Euro

Brokkoli verkocht, Lammkotelett zu trocken, Spinat mit Käse fast noch kalt (wohl gerade aufgetaut). Nachspeise ein Industrieprodukt. Zudem: Alles zusammen für bulgarische Verhältnisse völlig überteuert.

Burgas

Bistro “Allegro”, Zentrum
Gemütliche und urige Gaststätte. Auch für den späten Hunger. Sehr interessantes einheimisches Publikum.

Hähnchenschnitzel
Tomaten- und Krautsalat
Brotfladen

Alles einfach zubereitet, aber gleichwohl gut.
Ich war nach einem extrem anstrengenden Tag enorm hungrig und sättigte mich vor allem mit dem Brot, das in etwa wie ein Pizzateig schmeckte, mit Olivenöl und etwas Kraut parfümiert war und es mir angetan hatte.
Ein 1/2 Liter Wein samt Essen kostete etwa 7 Euro.

Nessebar

Restaurant “Tangra”, Altstadt
Schlicht eingerichtet.

Fischsuppe
Frittierte Fischfilets

Fischsuppe schmeckte intensiv. Fischfilets dagegen nach nichts.
Ein 1/2 Liter Wein samt Essen kostete etwa 10 Euro.

Nessebar

Restaurant “Sea Wolf”, Altstadt – am Hafen
Hatte den ersten Tag auf und bereitete sich noch auf die Saison vor. Gab nur wenig auf der Speisekarte. Typisches Touristenrestaurant. Gleichwohl sympathisch und sehr bemüht.

Fischsuppe
Auberginensalat mit Brotfladen
Gegrillter fangfrischer Fisch

Exzellente Suppe.
Auberginensalat gute Hausmannskost und Fisch auf den Punkt gegart. Solide Küche.
1/2 Liter Wein und Essen ca. 20 Euro.

Varna

Restaurant “Ресторант – Стария Чинар”, Altstadt.
Hochgelobtes bulgarisches Restaurant. Sehr gut besucht. Dennoch eine entspannte Atmosphäre. Sehr aufmerksame und kenntnisreiche Bedienung.

Gartensalat
(mit Quinoa und Wallnussdressing)
3 Euro
Geschmortes Wildschwein
(mit Pflaumenmus)
8 Euro

Sehr gutes Essen!

Varna

Restaurant “Captain Cook”, an der Hafenspitze
Mit Panoramablick über den Hafen. Hier traf sich alles, was in Varna Geld hat: Geschäftsleute, Expats, EU-Beamte.

Thunfisch-Tatar
8,50 Euro
Garnelen auf Rotweinrisotto
9 Euro

Exzellent!

Baltschik

Hotelrestaurant “Antik”, an der Promenade
Schön gelegen.

Gebratener Halumi-Käse
Gedämpfte Miesmuscheln

Beides solide. (Kann man eh nicht so viel falsch machen.)

Kulinarisches Brevier: Spanien 4 (Südspanien & Mittelmeerküste)

Tapas und Wein. Das ist die Kurzformel für die ersten Woche entlang der südspanischen Atlantik- und Mittelmeerküste. Und das ist auch die Formel, wie ich die architektonische Katastrophe entlang der Küste einigermaßen ertragen konnte. Selbst Alltagsweine (weiß und rot) enttäuschten mich fast nie. Selten aß ich schlecht. Und immer wieder wurde ich davon überrascht, dass Tapas – vor allem in Andalusien – meist selbstverständlich zu einem Getränk gereicht werden. Wie oft reklamierte ich falsche Rechnungen, gab an, dass ich vielmehr gegessen hätte, als berechnet wurde. Immer gab es die gleiche Antwort: Tapas sind bei Wein und Bier dabei. Ich verstehe nicht, wie sich das rechnet. Schon gar nicht, weil es oft handwerklich aufwändige kleine Gerichte waren.

Immer mehr gewöhnte ich mich auch an das andalusische FRÜHSTÜCK: Tostadas! Geröstetes Weißbrot, auf die ein Tomatensugo gestrichen wurde. Mal fein, mal grob, mal wenig gewürzt, mal herzhaft. Hing ganz davon ab. Mit ein bisschen Olivenöl und frischem Pfeffer konnte man sie am Tisch verfeinern. Köstlich.

Die HAUPTSPEISEN: Natürlich vorwiegend Fisch und Meeresfrüchte. Ich hatte den Eindruck, dass in Nordspanien noch eine Spur raffinierter gekocht wurde. Aber insgesamt: sehr gutes Niveau, oft sogar in ausgesprochen touristischen Gegenden.

Huelva

Restaurant “Portichueleo”, Altstadt
Ein wenig auf Etepetete gemacht, im Grunde aber sehr bürgerliche und traditionelle Küche. Ein wenig überteuert.

“Queso con Anchoas”
(Ziegenkäse mit Sardellen)
14 Euro

Riñones
(Gebratene Nieren)
13,50 Euro

Beides hatte gute Qualität. Aber nicht herausragend.

Lepe

Ración Jamón Ibérico
13 Euro

Standard. Und standardmäßig gut.

Sevilla

Tapasrestaurant “La Sacristia”, Altstadt
Touristenlokal. Nicht unbedingt die erste Adresse. Aber die Gaststätten, die ich mir eigentlich ausgesucht hatte, waren übervoll. Ich war dennoch zufrieden.

Tapa Paella
3 Euro

Tapa “Ternera a la cervez”
(Kalbfleisch in Biersoße)
3 Euro

Tapas ordentlich

“Alcachofas con Jamón”
(Artischocken mit Kochschinken)
8 Euro

Sehr köstlich die gebratenen Artischocken.

Bar “La Catedral”, ebenfalls Altstadt
In diesem weiteren Touristenlokal hab’ ich später ein wenig “nachgelegt”.

Tapa “Antun Rojo”
(Gebratener Roter Thunfisch)
4 Euro

Tapa Espinacas
(Spinat)
3 Euro

Beides fein! Thunfisch (gebraten) auf einer Art Pesto mit mediterranem Gemüse. Spinat klassisch mit Speckwürfeln.

Vetaherrado

Manchmal, wenn mich unterwegs der Hunger quälte, half auf der Schnelle nur ein gut gekühltes Bier und eine Semmel mit Jamón Ibérico.

Jerez

Restaurant “La Cruz Blanca”, Altstadt
Schöne Terrasse. Sehr gute Küche. Empfehlenswert.

Carpaccio Bacalao
(Kabeljau mit kandierten Orangen)
Arroz negro
(Reis in schwarzer Tintenfischsoß mit Garnelen)

Beides Extraklasse. Das Carpaccio ein Gedicht. Hauchdünner weißer Fisch. Extrem schmackhafte Orangen. Gekonnt gewürzte Soße, die nie den Fisch übertrumpfte.

Zahara de los Atúnes

Hotelrestaurant “Almadraba”
Traditionelles Lokal. Von Einheimischen stark frequentiert. Gut!

Ración Albóndigas
(Fleischbällchen)
7,50 Euro
Atun Plancha
(Gebratener Roter Thunfisch)

Beide Gerichte nicht fein, aber geschmacklich sehr gut zubereitet.

Tarifa

Restaurant: “La Pescadería”
Touristisch orientiert.

“Tortitas de Camarones”
(Mehlfladen mit Garnelen)
Andalusische Spezialität. Teig wird aus Mehl und Kichererbsenpüree hergestellt. Mit Petersilie und Zwiebeln gewürzt. Ausgebacken. Köstlich.

“Atún Degustación”
(Thunfisch in 4 Varianten)
29 Euro

Von gelungen bis misslungen: alles dabei. Sehr zartes Filet. Sehr zähes Bauchfleisch. Guter Sushi-Versuch. Trockenes eingelegtes Thunfischfleisch.
Von Zahara bis Tarifa (und ein wenig darüber hinaus) reicht berühmte Thunfischgegend. Fischer sind spezialisiert. In Zahara gibt es das “bekannte” Thunfischschlachten. Blutrotes Hafenbecken während der Fangsaison.
Ich aß auf dieser Strecke immer wieder Thunfisch – weil frisch. Frisch war er in diesem Lokal wohl auch, aber die Zubereitung ließ teilweise zu wünschen übrig.

Gaucín

Bar-Restaurant: “Casa Antonia”, Zentraler Platz
Sehr schöne Terrassenbar im Zentrum. Äußerst freundliche Betreiber.

Tapa zum Wein
(Anchoas)
1/2 Ración Croquetas
6,20 Euro
1/2 Ración Camarones
7,20 Euro

Tarte
(Apfelkuchen)
2 Euro

Alles sehr klassisch und gut.

Ronda

Traditionslokal “Pedro Romero”, gegenüber der Stierkampfarena
Schöne Atmosphäre. Stiertrophäen an den Wänden. Kellner sind sich der Tradition bewusst. Distinguiert, aber nie überheblich. Empfehlung.

Queso de cabra al horno, compota de manzana y mermelada casera de mango
(Gebackener Ziegenkäse in Blätterteig mit Mango Marmelade und Apfelkompott)
14 Euro

Rabo de toro “Pedro Romero”
(Ochsenschwanz)
19 Euro

Köstlich. Beides. Sehr fein die Vorspeise. Sehr gekonnt das Schmorgericht.

Pizzara

Zwischendurchsnack: Croquetas.

Rincón de la Victoria

Restaurant “El Castillo”
Muss man nicht hin.

Paella
14 Euro

Hatte Lust auf klassische Meeresfrüchte+Fleisch Paella. Da sie aber meist nur für 2 Personen angeboten wird, habe ich halt die doppelte Menge verputzt. Ich hatte Hunger. War nix für Feinschmecker. Eher für Magenfüller.

Salobreña

Restaurant “Bahía”, am Strand
War eine Empfehlung der Hotelrezeptionistin. Sie überzeugte mich, nicht in die von Reiseführern angeführten In-Lokale zu gehen. Sie hatte mehr als Recht.

Amuse-Gueule
Ensalada de mango
(Mango Salat)
11 Euro
Bacalao Bahía
(Kabeljau)
14 Euro

Grandioser Salat. Selten so beglückt gewesen nach dem Verspeisen von Grünzeug. Superfrisch. Gereifte Mango mit Avocado gemischt. Grüne schmackhafte Tomaten mit Mozzarella belegt. Erdbeeren dazwischen. Das Ganze auf Basis eines unaufdringlichen Pestos. Alles mit grobem Meersalz bestreut. Selbst die wenigen eingestreuten Himbeeren passten. Welch eine Kombi! Bin nah dran zu sagen: best salad ever.
Aber auch der Kabeljau, auf einem Tomatensugo und mit Parmesan überbacken, war klasse.

Almería

Restaurant “Casa Puga”, Altstadt
Klassische Gerichte in einem klassischen Lokal. Sehr stilvoll und doch ungezwungen.

Chorizo Ibérico
7,50 Euro
Salmonetes
(Meerbarben)
8 Euro

Ausgesprochen gut! Ich blieb in dem Lokal, stellte mich nun an die Theke und merkte, ich wäre auch ohne Restaurantbesuch satt geworden. Es war irre. Zu jedem bestellen Wein gab es ein Tapa. Ob Sardellen auf Artischockenherzen, Thunfischbrot, Fleischbrühe, Fleischklößchen oder selbst Lasagne als Tapa oder Schnecken.
Oft verstand ich nicht, wie man solche Köstlichkeiten quasi umsonst servieren konnte. Klasse.

San José

Hotelrestaurant Doña Pakyta
Etwas steril. Fantastischer Meerblick. Küche gut, aber nicht exzellent. Bedienung etwas ungelenk, gleichwohl freundlich.

“Amejas a la Marinera”
(Venusmuscheln)
14 Euro
“Paletilla de Cabrito Estilo Doña Pakyta”
(Schulter vom Zicklein)
18 Euro

Beides professionell angerichtet. Schmackhaft. Fehlte aber jeweils der besondere Kick.

Wenig später noch in eine Weinbar im Zentrum gegangen. Wieder ein Tapa als Beigabe:


Kaninchen-Kotelett
Köstlich!

Mojácar

Restaurant “AURORA”
Strandrestaurant. Schön. Stylisch. Ein wenig auf edel gemacht, aber ohne steif zu sein. Sicher eine bessere Adresse unter all den standardisierten Touristenlokalen.

Ensalda Tropical
(Gemischter Salat)
9,50 Euro
Salmón
(Gebratener Lachs)
15 Euro

Beim Salt so ziemlich alles zusammen gemixt. Meeresfrüchte. Früchte. Grüner Salat. Funktionierte weitgehend – ohne aber an die Qualität des tropischen Salats von Sloabreña heranzureichen. Lachs sauber zubereitet. Mit grobem Meersalz. Nicht zu trocken.

Cartagena

Restaurant “El Abasto”
Traditionslokal. Viel von Einheimischen besucht.

“Tomate Partido & Bonito”
(Tomate mit Thunfisch)
2,80 Euro
Rabo Toro
(Ochsenschwanz)
9 Euro

Guter Tomatensalat mit geräuchertem Thunfisch. Ochsenschwanz klassisch geschmort.

Alicante

Restaurant: El Portal Tabernakel & Wines, In-Lokal
Eigentlich eine Tapas-Bar. Aber von der “ganz gehobenen” Sorte. Einige Tische, viele Plätze an “Ess”-Theke. Dazu eine riesige Weinauswahl. Absolute Empfehlung.

Espardeñas
(Seegurken)
14,90 Euro
“Atún con ortiguillas de mar”
(Thunfisch mit Seeanemonen)
“La classics tarta Tatin”
(Apfelkuchen)

Hab etwas gewagt: mir unbekannte Meeresfrüchte gegessen. Seegurken: Ungemein köstlich. Thunfisch mit essbaren Seeanemonen: irre Kombi. Ich war sprachlos. Und dann dieser wahnsinnige Apfelkuchen. Eigentlich ohne festen Teig. Mehr auf eine Masse aufgesetzt. Dazu getrocknete Waldfrüchte. Allerbeste Küche.

Torrevieja

Restaurant “Mesón Real”
Ich war nur auf der Durchreise durch Torrevieja. Hatte aber Mittagshunger und hielt eher zufällig vor diesem Lokal, das aussah, als gäbe es hier traditionelle Küche. Es gab sie! Dazu ein Kellner alter Schule. Junge, hatte ich Glück.

Navajas
(Schwertmuscheln)
6 Euro

Diese Muscheln waren in einer so guten Brühe zubereitet worden, dass ich sie wie eine Suppe trank und den Teller danach noch abschleckte. Unglaublich gut. Und der Preis einfach nicht begreifbar. 6 große Schwertmuscheln für 6 Euro. Eigentlich gibt es das nicht.

Altes

Restaurant “El LLar”, Altstadt
Sehr schön, mit kleiner Straßenterrasse.

“Ceviche de Corvina”
(Ceviche mit Seebarsch)
12 Euro

Mit Mango verfeinerte Ceviche. Herrlich frisch. Nur wenig Grünzeug. Ein wenig Koriander gab den Pfiff.

Dénia

Restaurant “La Bahía”, Hafennähe
An kleinem schnuckeligen Platz. Sehr sympathische einfache Gaststätte. Offenbar von einheimischer Fischerkooperative betrieben.

Lubina a la plancha
(Seebarsch)
13 Euro

Rustikal zubereitet. Mit sehr viel Knoblauch. Fast zu viel. Fisch zart und fangfrisch.

Valencia

“Croquetas de bacalao”
(Kabeljau-Kroketten)
5 Euro.

Alcossebre

Restaurantname leider vergessen.

Salmonetes
Arroz negro

Etwas zu trocken gebratene Salmonetes. Der Meeresfrüchte-Reis in Schwarzer Tintenfischsoße dagegen köstlich.

Almarda

Klassiker!

Deltebre

Völlig überforderte Küche. Das Menü optisch durchaus ansprechend. Kulinarisch aber ein Desaster. Geschmacklos. Alles.

Cambrils

Meeresfrüchte Linguine.
Exzellent.

Barcelona

Restaurant: Allium, Altstadt
Sehr gemütlich. Sehr freundlicher und zuvorkommender Service. Gute Bioweine. Empfehlenswert.

Carxofa Arrebossades
(Gebratene Artischocken)
8,75 Euro
Tronc de Bacalla
(Kabeljau)
19 Euro

Bio-Essen. Hervorragend. Exzellente Artischocken. Exquisiter Kabeljau in sizilianisch inspiriertem Gemüsesud.

Palamós

Restaurant “La Menta”, Altstadt
Stilvoll, eher klein. Sehr junges Personal. Sehr aufmerksam. Empfehlung.

Katalanische Form der Papas Bravas. Tolles Amuse-Gueule.

Caneló de rostit i foie-gras
(Canneloni mit Leberpastete und Parmesan)
15 Euro
Prix de la Llotja de Palamós
(Fangfischer Tagesfisch)
30 Euro
Pastis de formatge
Käsekuchen
7 Euro

Grandioses Menü. Schon die Pasta außergewöhnlich. Der Fisch (verstand den Namen nicht) in einer hervorragenden Soße. Das weiße Fleisch enorm zart. Der Kuchen ein Gedicht. Der Teig bestand aus einer hart gebackenen Platte, die auf einer Art Quark geparkt war. Dazu Eis und eine rote Früchtesoße. Von getrockneten Waldfrüchten umrahmt.

Kulinarisches Brevier: Portugal 2 (Südküste)

Lissabon

Restaurant “Sea me”, Barrio Alto
Von außen eher unscheinbar. Innen modern und geräumig. Äußerst professionelle Bedienung. Fisch vor offener Küche auf großem Tisch und auf Eis gelagert. Hat fast Marktstand-Charakter. Absolut empfehlenswertes Restaurant.

“Gebratener Kabeljau mit geröstetem Knoblauch auf gekochtem Mangold und Kartoffeln im traditionellen portugiesischem Stil”
18 Euro
Sehr gut! Auf den Punkt gegart. Intensiver Knoblauchgeschmack, verstärkt durch Olivenöl, das mit Knoblauch parfümiert war. Die herrlich gedämpften Kartoffeln waren – so der Pfälzer Ausdruck – “Gequellte”.

Lissabon

Restaurant “Ponto Final”, Cacilhas
Traumhaft am Tejo gelegen, mit phantastischem Blick über den Fluss auf das Zentrum von Lissabon. Terrasse auf einem stillgelegten Kai. Sehr freundliche Bedienung. Empfehlung!

“Queijo de Olveha curado Alentejo”
(Reifer Schafskäse aus dem Alentejo)
5 Euro
“Salada de Febras”
(Salat aus gegrilltem Schweinefleisch)
5,90 Euro
“Salmonetes grelhados”
(Gegrillte Rotbarben)
19 Euro

Leicht salziger, sehr schmackhafter Käse. Klasse Fleischsalat. Äußerst gut gewürzt. Sehr gute Rotbarben. Sie wurden mit Kartoffeln und Salat serviert. Zum Fisch gab es mit gebratenem Knoblauch parfümiertes und mit grobem Meersalz gewürztes Olivenöl. Obwohl Knoblauch und Salz grob, gaben beide dem Fisch eine feine Note. Sehr überzeugend.

Alcácer do Sal

Restaurant “Retiro Sadino”, im Zentrum
Direkt am Fluss. Kleine nette Aussenterrasse. Innen etwas schwülstig eingerichtet. Aufmerksame Bedienung, guter Koch.

“Schafskäse”
Aus lokaler Produktion
2,50 Euro
“Linguiça ‘assada'”
(Gebratene Hausmacherwurst)
3,30 Euro

“Calderado de Enguias”
(Aal mit gebackenen Kartoffeln in Fisch-Eintopf)
12 Euro

“Mousse de chocolat casera”
2,50 Euro

Sowohl der Käse als auch die geratene Wurst ausgesprochen gut. Wurst war eine Art Mini-Chorizo, die im eigenen Fett gebrutzelt wurde. Leicht scharf.
Der Aal Eintopf schlicht exzellent. Überhaupt nicht fett, wie sonst Aale oft serviert werden. Eintopf mit Kartoffeln, Zwiebeln, enthäuteten Tomaten und Lorbeerblatt zubereitet und leicht mit Minze parfümiert. Klasse!
Mousse okay.

Odeceixe

Restaurant “Chaparro”, im Orts-Zentrum
Sehr schönes Lokal mit großer Aussenterrasse. Spezialisiert auf lokale Küche. Sehr empfehlenswert!

“Coelho frito com Almeijoas”
(Gebratenes Kaninchen mit Muscheln)
9 Euro

Herausragender Kaninchen-Geschmack. Superzart. Passte auch mit den Muscheln zusammen. Ergab eine interessante Kombination.

Carrapateira

Restaurant “Petisqueira Refinada”, im Orts-Zentrum
Urig eingerichtet. Es war eh überraschend, dass es in diesem winzigen Ort überhaupt ein Lokal gab.

“Picas em azeite biológico de Oliveira”
(Eingelegte Sardinen)
5,50 Euro
“Porco bravo estufado em Vinho Tinto”
(Wildschwein-Eintopf in Rotwein)
9,50 Euro

Vorspeise und Hauptgericht gut, aber ohne Raffinesse. Sardinen waren leicht pfeffrig gewürzt. Und das Wildschwein schien mir eher ein Hausschwein zu sein. War zudem ein wenig zu trocken geraten. Trotzdem nicht schlecht.

Lagos

Restaurant “Tavinos”, Altstadt
Grandioses Weinlokal
. Riesen Auswahl an spanischen Tropfen. Exzellente Beratung und sehr nette Kerle hinter der Theke.

“Tartaro Atum”
(Thunfisch-Tatar) 
7,90 Euro
Exzellentes Tatar. Mit Mango-Stückchen verfeinert. Mit gutem Olivenöl mariniert. Und schließlich mit Ruccola drapiert. Alles stimmte.

Lagos

Restaurant “O Alberto”
Das Restaurant ist – laut Reiseführer – bei den Einheimischen sehr
beliebt. Zumindest bei denen, die es traditionell lieben. Genauso war auch das servierte Essen. Grundsolide. Nicht verkünstelt. Der Wirt kochte selbst in der einsehbaren Küche. Sehr sympathisch.

Mit Speck gefüllte Pilze
5,10 Euro
“Arroz camarao”
(Reispfanne mit Garnelen)
10,50 Euro

Pilze sehr gut und Füllung aromatisch. Reispfanne war eher rustikal. Für meinen Geschmack fehlte ein wenig der Pfiff.

Lagos

Restaurant “Dos Artistas”, Altstadt
Sehr geschmackvoll eingerichtet. Aufmerksamer Service. Herausragende Küche. Weine etwas überteuert. Muss wohl so sein.

Amuse gueule: Lachsconsommé
mit Couscous, Fetakäse und Salat


Jakobsmuscheln auf 3 Arten

mit Miso-Kruste, karamellisiert mit Guave-Chutney, und geräuchert auf Lauchpüree
15,80 Euro

Corvina-Filet
Seebarsch, kurz angebraten, auf schwarzem Bohnenpüree, gedünsteter Rote Beete. Mit Kräutersauce.
22,50 Euro
Birnen-Mandel-Tarte
mit Joghurt-Zimt-Parfait und Honig-Sauce.
9,50 Euro

Ein Menü zum Dahinschmelzen. Lachsconsommé mit intensivem Geschmack. Die Jakobsmuscheln, egal wie zubereitet, köstlich. Der Fisch super gegart.Kross, krachende Haut. Sowohl Bohnen als auch Rote Beete ergänzten den Fisch großartig. Und irre gut die Nachspeisenkombi.
Das Ganze hatte Sternequalität.

Albufeira

Gebratene Sardinen
7,50 Euro
Musste auch mal wieder sein. Der Klassiker! Kann man nicht viel falsch machen. Vorausgesetzt, der Fisch ist frisch gefangen.

Tavira

Restaurant “Ponto de Encontro”, in Altstadt
Sehr einladendes Lokal ohne Schischi. Scheint beliebt zu sein.

Couvert: Oliven, Sardinen in der Konserve, Kräuterbutter
Gebratene Garnelen
Gebratener Tintenfisch
Zitronenkuchen mit Merengue

Alles sehr gut. Sowohl Garnelen als auch Tintenfisch waren jeweils pikant gewürzt. Zitronenkuchen klasse.

Kulinarisches Brevier: Frankreich 3 (Normandie) & Belgien

Auch in der Normandie änderte sich nicht die kulinarische Ausrichtung: Am Meer gibt es eben Meeresfrüchte und Fisch satt. Fleisch spielt eine Nebenrolle. Die Qualität ähnlich wie in der Bretagne. In der Regel sehr frische Ware. Alles hängt von der Kunst des Kochs ab. Insgesamt scheint mir die normannische Küche einen Tick rustikaler als die bretonische.

Ausgesprochen gute Muscheln (Knoblauch, Kräuter). Hab immer wieder mit Bot nachgetunkt bis kein Tropfen des Suds mehr über blieb. Seebarsch sehr gelungen mit delikater Sauce und exzellenten Beilagen. Ziegenkäse zum Schluß nicht zu schwer. War mit Walnusskernen bestreut. Klasse. Nachspeise gut.

Granville

Restaurant Du Port”
Sehr nettes Restaurant direkt am Hafen. Gut von Einheimischen besucht.

Menü (27,50 Euro)

“Praires farcies”
(Gefüllte Muscheln)
“Bar, infusion d’huître émulsionée au champagne”
(Seebarsch mit einer Champagner-Austern-Sauce)
“Salade de chèvre chaud”
(Warmer Ziegenkäse-Salat)
“Tarte au poire
(Birnentarte)

Ausgesprochen gute Muscheln (Knoblauch, Kräuter). Hab immer wieder mit Bot nachgetunkt bis kein Tropfen des Suds mehr über blieb. Seebarsch sehr gelungen mit delikater Sauce und exzellenten Beilagen. Ziegenkäse zum Schluß nicht zu schwer. War mit Walnusskernen bestreut. Klasse. Nachspeise gut.

Cherbourg

Restaurant “La Cale”
Leider hatten viele Restaurants an diesem Tag geschlossen, so dass ich nicht viele Optionen hatte. “La Cale” war ein Reinfall. Überteuert, steril, gelangweilter Service.

“Poëlée de Saint Jacques a la Normande”
(Gebratene Jakobsmuscheln mit Pilzsauce)
18,50 Euro

Muscheln waren noch sandig. Kaum gewürzt. Nicht gut.

Carentan

Restaurant “L’Escale des Sens”
Kleines Restaurant am Rande des Zentrums. Außerordentlich gut für das Städtchen, in dem es zwar viele Viehbarone gibt, aber kaum bessere Lokale. Menü wurde mündlich vorgetragen. Habe – da ich so gut wie nicht französisch spreche – kaum was verstanden. War gespannt und wurde nicht enttäuscht.

Menü (24,90 Euro)

Amuse gueule
Selbstgeräucherter Lachs
Gebratenes Stubenkücken
Apfelschnitten mit Calvados-Sorbet

Lachs mit einer feinen leicht salzigen Creme gefüllt: schmeckte ausgesprochen zart und fein. Kücken kross und klasse mit sehr stimmigen Beilagen. Apfel mit Sorbet gelungen. Klasse Menü im Apfelwunderland Normandie.

Bayeux

Restaurant “Le Pommier”, bei der Kathedrale
Traditionslokal. Bekannt für regionale Küche. Inneneinrichtung etwas zu sehr auf bürgerlich getrimmt. Aber aufmerksame Bedienungen.

Menü (34,50 Euro)

“L’assiette de coquillages et crevettes”
(huitres, bulots, birgoneaux, crevettes)

(Meeresfrüchte)
“Pavé de noix de veau campagnard et sauveurs d’automne aux bais rouges”
(Rindersteak)
“Normannischer Apfelkuchen mit Vanilleeis und Karamellcreme”

Meeresfrüchte frisch und gut. Fleisch halbrosa gebraten und sehr zart. Gute Sauce. Apfelkuchen einfach klasse.

Trouville-sur-Mer

Restaurant “L’Inattendu”, im Zentrum
Sehr schönes Restaurant, das nicht so rummelig wirkt wie viele andere. Geschmackvoll eingerichtet. Äußerst nette Bedienung, die aber manchmal überfordert wirkte, als das Lokal sich dann doch füllte. Trotzdem absolut empfehlenswert.

Menü (28 Euro)

“L’Assiette de huitres et crevettes de terrine de la mer”
(Meeresfrüchte)
“Andouillete au canard grillée”
(Gegrillte Entenbrust)
“Sorbet framboise au coulis maison”
(Himbeersorbet)

Ausgesprochen gute Gänge.
Meeresfrüchte nicht üppig, aber schmackhaft. Entenbrust sehr fein und fast zu groß die Portion. Nachspeise routiniert.

Fécamp

Restaurant “Le Rocher”
Beliebtes Billiglokal. Strandnah. Sehr voll. Sympathisches Personal.

Menü (14,90 Euro)

“Terrine aux 3 poissons”
(Fischterrine)
“Moules a la crème frites”
(Venusmuscheln mit saurer Crème)
“Tarte aux pommes”
(Apfelkuchen)

Für diesen Preis gibt es absolut nichts zu meckern. Sicher keine Gourmet-Küche, aber sehr ordentlich.

Le Tréport

Restaurant “Saint Louis”
Sehr bekanntes Fischlokal. Überladen bis leicht schwülstiges Interieur. Professionelle Bedienung. Exzellente Fischküche.

Menü (34,50 E)

“12 Huitres Panachées de St Vaast”
(Austern)
“Dos de morue fraîche rôti au coulis de langouste et piment d’espelette”
(Kabeljau mit Espelette-Pfeffer)
“Assiette de 2 fromages”
(Käseplatte)
“Sorbet normand arrosé de calvados”

Die besten Austern, die ich bisher gegessen habe. Schmackhafter Kabeljau. Käse und Nachspeise gut. Ein richtig schönes Menü.

Boulogne-sur-Mer

Touristenlokal. Die besseren Lokalitäten hatten zu.

Menü (21,90 Euro)

“Flamiche au Maroilles”
(Warmer Käsekuchen / Maroille Käse)
“Carbonade flamande”
(Flämisches Biergulasch)
“Frommage blanc à la cassonade”
(Frischkäse mit in Butter geschwenkten Semmelbröseln)

Menü machte satt, mehr aber nicht.

Dunkerque

Restaurant “Grand Morien”
Brasserie. Hallenmäßig. Schnelle, aber uninteressierte Bedienungen.

“Camembert gratinée”
(Gebackener Camembert)
9,10 Euro
“Potjevleech fait maison”
(Fleisch in Sülze)
14,90 Euro

Dunkerque ist nördlichste französische Stadt.
Belgien ist nicht weit. Das merkt man an der Speisekarte. Da gibt es schon starke flandrische Einschläge. Potjevleesch zum Beispiel ist ein kaltes Gericht: Fleisch (Hühnchen, Rind, Schwein) in Biersülze. Schmeckte interessant. Nicht unbedingt fein. Vorspeise leicht angekokelt. Insgesamt kein kulinarischer Höhepunkt.

BELGIEN

Oostende

Waffel mit Sahne
5,50 Euro
Snack am Mittag. Ich war in Belgien angekommen.

Restaurant “‘t Vistraptje”, an der Promenade
Einigermaßen bieder. Suggerierte höhere Qualität als eingehalten wurde. Viel Firlefanz.

Menü (37 Euro)

“In huis gemaakte kroketten met Oostendse grijze garnalen”
(Kroketten aus Garnelenfleisch)
“Sorbet van de dag – sorbet du jour”
(Kirschsorbet mit Himbeere)
“In huis gemaakte Bouillabaise”
(Hausgemachte Bouillabaise)
“Chocolade mousse”

Insgesamt gut, aber nicht wirklich ausgefeilt oder überraschend. Wollte zum Abschluss meiner Etappe noch einmal einen Gourmet-Genuss. Fand ich aber nicht.

Kulinarisches Brevier: Frankreich 2 (Bretagne)

Die “Küsten-Küche” in der Bretagne unterscheidet sich kaum von der des Aquitaines. Fast alle Restaurants haben ähnliche Angebote. Der Unterschied liegt in der Qualität des Kochs und des Einkaufs (Billigware oder Gute-Lebensmittel-Erzeuger). Typisch Regionales spürte ich kaum. Dafür muss man wahrscheinlich ins Landesinnere oder in Gourmet-Lokale. Das Angebot der Restaurants, die ich fand, richtete sich an den Binnen-Touristen, der hochwertige Meeresfrüchte verlangte. Insgesamt ist die Qualität in vielen Lokalen klasse (auch wenn es deutliche Ausreißer nach unten gibt). Die Restaurants haben den Fischmarkt meist vor der Nase.

Vannes

Restaurant “Le Gavroche”, Zentrum 
Auf Tradition gebürstetes Lokal. Schnelle Abfertigung. Dabei nicht unfreundlich, aber bestimmt. Schnelles Durchschleusen im Vordergrund. Also ziemlich touristisch. Auch wenn der Raum zu dieser Jahreszeit, in der ich unterwegs war, nicht wirklich gefüllt war.

Menü (20 Euro)

“Aumônière de chèvre aux pommes”

(Gebratener Ziegenkäse auf Äpfeln mit Salat)
Brochette de Sain-Jacques et saumon fumé, crème de carottes à l’estragon”
(Jakobsmuscheln mit geräuchertem Lachs am Spieß)
Gebratener Apfel mit Karameleis

Ziegenkäse gut, harmonierte aromatisch mit saurem Apfel. Jakobsmuscheln geschmack- und lieblos zubereitet. Desert überladen.

Quiberon

Restaurant “La Criée”, Hafennähe
Sehr bemühtes Traditionslokal. Ein Tick übersteuert. Zu teuer für das Gebotene. Dennoch gut.

“Anchois marine”
(Salat mit marinierten Anchovis)
6 Euro
“Brochette de Sain-Jacques”
(Gebratene Jakobsmuscheln auf Reis)
25 Euro
Far Breton”
(Bretonischer Backpflaumen-Kuchen)
7 Euro

Sehr gute Vorspeise.
Als Hauptgericht erneut Jakobsmuscheln – ich wollte es nach dem gestrigen Reinfall noch einmal wissen und wurde nicht enttäuscht – fein. Frisch, gut gebraten und mit den Beilagen (Reis, Süßkartoffelpüree u.a.) sicher ausbalanciert.
Desert voluminös.

Quiberon

Restaurant “La Vivier”, außerhalb des Ortes
Lokal, das sehr einfach eingerichtet ist, fast im Stil einer normalen Fischerkneipe am Hafen. Dabei liegt es nicht dort, sondern fast 2 Kilometer außerhalb Quiberons. Das Meer aber immer im Blick. Extrem gutes Fischrestaurant. Unglaublich schneller und korrekter Service. Und trotz vollem Lokal sehr freundlich und entspannt.

“Assiette fruits de mer”
(Meeresfrüchte-Platte)
29,50 Euro
Beste Meeresfrüchte, die ich bisher gegessen habe. Sehr sehr gute Qualität. Es machte richtig Spass, sich durch diesen Teller durchzuarbeiten.


“Mousse au chocolat”
5,50 Euro
Mousse war Hausmacherart und klasse einfach.

Concarneau

Die wirklich guten Restaurants waren als besetzt. Concarneau war völlig mit einheimischen Touristen überlaufen. Was blieb, war eine Pizzeria, deren Namen ich vergessen habe und die man sich auch nicht merken müsste.

“Pizza mit Meeresfrüchten”
12,50 Euro
Ich wurde satt, das ist aber alles, was ich berichten kann.

Morgat

Restaurant “Saveurs et Maree”, am Kai
Sehr modern eingerichtet, trotzdem außerordentlich gemütlich. Scheint das beste Restaurant des Küstenstädtchens zu sein. Exquisiter Koch. Superschneller und guter Service. Klasse Weine zudem
.

Menü (29 Euro)

“Terre et Mer”
(Meeresfrüchte, geräucherter Lachs, Käse/Feischspieß, Leberpastete auf Feige, Salat.)
“Filet de Lieu Jaune au Beurre Rouge”
(Junger Seelachs an Rotweinbutter)
“Marquise au Chocolat et Grand Marnier”
(Schokolade-Variation)

Richtig begeisterndes Essen. Traditionell orientiert, aber modern interpretiert. Vorspeise sehr stimmig.
Fisch exzellent mit fantastischer Soße und super zubereitetem Reis. Hätte den Teller dreimal abschlecken können. Nachspeise ein Gedicht. Schokolade flüssig, halbgefroren, fest, gestreut. Dazu der feine Alkohol. Ich konnte nicht genug kriegen.

Le Conquet

Restaurant “Louis de Bretagne”
Eine überregional bekannte Crêperie. Leicht aristokratischer Tick in der Einrichtung
.

“Crêpe Nix de l’océan (Saint-jacques, Fondue de poireaux à la crème)”
(Crêpe mit Jakobsmuscheln auf cremigem Lauchpüree)
11,90 Euro
“Crêpe Banana split chocolat”
(banane, sauce chocolat, 1 boule vanille, chantilly, amandes grillées)

Exzellente Crêpes. Bei 3 Crêpes hätte man bereits den Preis eines guten Menüs erreicht. Ist aber das Geld wert. Nie zuvor so gute französische Pfannkuchen gegessen.

Guisseny

Restaurant “Auberge de Keralloret”
Pensions-Restaurant. Bieder eingerichtet. Aber welche eine Hausmacher-Kunst das Essen!

Appetithäppchen
Ein Kuchen aus geräuchertem Lachs mit selbstgefertigtem Likör.
Absolut köstlich beides.
Dann noch ein Tapa Champignons .

Schließlich das eigentliche Menü.

Menü (25 Euro)

“Le saumon fumé maison”

(Selbst geräucherter Lachs)
“Gigot d’agneau, purée de haricots blancs, ail en chemise”
(Lammkeule mit Püree aus weißen Bohnen und Knoblauch)
“Larme chocolat, poire caramel)”
(Schokoladentränen mit karamelisiertem Pfirsich)

Allerfeinste Hausmacher-Küche.
Fantastischer Lachs, richtig gut gebratenes Lammfleisch mit exzellenten Beilagen und einfache, aber sehr schmackhafte Nachspeise.
Alles unschlagbar für diesen Preis. Begeistert.

Morlaix

Hotelrestaurant “L’Albatros”, bei Flughafen außerhalb von Morlaix
Die Einrichtung hat eher Kantinencharakter. Wird aber geführt von einem überragenden Kantinenkoch.

Menü (28 Euro)

“Cromesquis d’escargot au piment d’espelette celeri a la moutarde mout de raisin”

(Kroketten aus Schnecken mit Sellerie-Reis)
“Poitrine de veau laquee au balsamique, puree de potimarrons, duxelles de champignons et tomates confites”
(Rinderbrust, Püree aus Hokaido-Kürbis mit Champignons und Tomaten)
“Tartare de poire caramelisé creme de citron vert”
(Karamelisierte Birne mit Zitronencreme)

Exzellentes Menü und zwar jeder Gang. Superzarte Rinderbrust. Ein Gedicht die Nachspeise – vor allem die Zitronencreme.

Ploumanac’h

Restaurant “Le Rest’ A Terre”, Strand nah
Einfaches Lokal, bei Einheimischen sehr beliebt. Ohne Schnickschnack, mit lauter Theke. Tavernencharakter.

“Petite Salade de chèvre”
(Ziegenkäse-Salat)
7,50 Euro
“Moules Bretonne”
(Miesmuscheln)
14,40 Euro
Crêpe Compote”
(Crêpe mit Apfelbrei)
3,50 Euro

Einfache Zubereitung der Speisen, aber schmackhaft. Miesmuscheln mit Walnusskernen passten gut zusammen. Sehr schlichte Crêpe.

St Brieuc

Restaurant “La Cuisine Du Marché“, im/am Zentralen Markt
Einfaches Lokal.

Menü (26,50 Euro)

Salat mit Jakobsmuscheln

Gegrillter Seebarsch mit Gemüsebeilagen
Apfeltarte mit Vanilleeis

Das Restaurant sagt von seiner eigenen Küche sie sei rustikal und bretonisch. Rustikal ist sie in der Tat.
Waren die Jakobsmuscheln genau auf den Punkt gegart und sehr gut, fiel der Fisch schon deutlich ab. Zu lang gebraten und mit völlig verkochten geschmacklosen Beilagen. Tarte ebenfalls eher lieblos.

Dinard

Restaurant “L’Abri Des Flots”, Zentrum
Sehr modern eingerichtet, große Fensterflächen. Angenehme Atmosphäre. Klasse.

Menü  (31,50 Euro)

Moelleux de tourteau à l’avocat et son caviar de hareng fumé
(Krebs-Avocado-Hering-Tartar)
Pavé de cabillaud en aioli et bulots tièdes
(Kabeljau mit Knoblauch und Meeresschnecken)
Feuillantine au chocolat blanc et dôme de pistache
(Auflauf aus weißer Schokolade mit Pistaziencreme)

Hingerissen von diesem Menü.
Vorspeise, die auf der Zunge zerging. Extrem guter Fisch, der auch noch überraschend mit Ei serviert wurde. Mehr als interessanter Geschmack. Sensationell gute Nachspeise. Hätte davon gerne nachbestellt. Klasse Leistung.

Kulinarisches Brevier: Italien 1 & Slowenien

Italien

Hatte nur einen Tag Aufenthalt in Italien und nur kurz Gelegenheit, die original italienische Küche zu beschnüffeln.
Das aber hat Lust auf (viel viel) mehr gemacht.

Sistiana

Restaurant “Vanilija à la carte” (Hotel Eden)
Exzellenter Koch.
Für die servierte Qualität war das Essen richtig billig. Auch Weinbegleitung klasse durch sehr aufmerksamen Kellner.

Am Nachbartisch saßen 2 italienische Paare, die sich vor dem Essen gemeinschaftlich bekreuzigten. Habe das zum ersten Mal überhaupt in einem Restaurant gesehen.

“Lonza affumicata (Kaiser) con Pere e Rabiola”
(Geräucherter Südtiroler Schinken (von der Lende) mit Birne und Frischkäse)
12 Euro
Aromen ergänzten sich ausgezeichnet.

“Spaghetti à la Carbonara e Tartufo Nero”
(Spaghetti alla Carbonara mit Schwarzem Trüffel)
12 Euro
Klasse. Nicht so eine nasse Pampe wie in den meisten Lokalen. Und auch nicht mit Rohem Schinken, sondern mit angebratenem Speck. Auf den Punkt. Trüffel gut. Insgesamt überragender Geschmack.

“Torta al cioccolato”
(Schokoladenkuchen)
4 Euro
Bin nicht wirklich ein Süßesser. War jetzt aber begeistert. Lauwarmer Kuchen mit Merenguehäubchen, die nicht fest und bröselig, sondern fast flüssig waren. Sehr sehr gut.

Slowenien

Auch die slowenische Küche nur im Vorbeigehen mitbekommen. Scheint sehr italienisch orientiert zu sein.

Izola

Restaurant “Gostilnica Gust”
Eigentlich eine Pizzeria. Hat aber weit mehr auf der Karte. Netter und schneller Service.

“Bruschette češnjev paradižnik, bivolja mocarela,bazilika,origano”
(Tomaten, Büffelmozzarella, Basilikum, Oregano)
4,40 Euro
Gut gemacht, leicht angewärmt serviert.

“Domači fuži z gamberi, škampi in mlado špinačo”
(Hausgemachte Pasta mit Garnelen, Scampi und Spinat)
12,90 Euro
Ebenfalls ordentlich zubereitet. Fehlte ein wenig die Finesse.

Kulinarisches Brevier: Portugal 1 (Nordküste)

Zumindest das, was ich bisher gegessen habe, deutet darauf hin, dass in den meisten Restaurants in Portugal eher eine deftige, bisweilen auch rustikale Küche gepflegt wird. Habe jedenfalls in der Regel nicht ganz so “fein” gegessen wie zuvor in Spanien.
Fisch ist so gut wie immer fangfrisch.
Eine schöne Angewohnheit ist, die Ware in einem durchsichtigen Kühlfach im Fenster auszustellen. Man kann dabei zuschauen, wie sich das Fenster leert und was von der Speisekarte verschwindet.

Typisch für Portugals Restaurants sind die Gedecke. Meist wird Käse, Oliven, Brot und Butter mitgereicht. Wer etwas davon isst, zahlt dann auch das Gedeck.

Dieses (aus dem Strandlokal “Marés Vivas” am “Praia do Pedrogao”) kostete 2,50 Euro. Hatte auch noch ein paar Schrimps dabei.

Viano do Castelo

Restaurant “O Laranjeira”
Ein gut geführter Familienbetrieb
.

“Queijo de Cabra”
(Ziegenkäse Mariniert)
Köstlicher Appetizer

“Sopa de sarrabulho”
(Suppe aus Schweineblut)
2,50 Euro
Exzellent zubereitete Suppe aus püriertem Schweinefleisch und -blut. Gewürzt mit einer kräftigen Brise Kreuzkümmel. Gab dem Ganzen einen Kick.

“Bacalhau à Laranjeira”
(Kabeljau nach Art des Hauses (O Laranjeira))
13,50 Euro
Traf nicht ganz meinen Geschmack. Bacalhau ist ein Nationalgericht. War mir aber zu salzig und auch zu zäh (eben Trockenfisch). Gleichwohl gut angerichtet.

Espinho

Restaurant “O Golfinho”, Touristenfalle

Arroz de marisco
(Reis mit Meeresfrüchten)
19 Euro
Als ich das Gericht in Espinho bestellte, dachte ich eher an eine Art Risotto. Bekam aber mehr oder weniger eine geschmacklose Reissuppe mit allerlei Resten aus dem Meer. Lieblos und völlig überteuert.

Torres Vedras

Restaurant “Polo Norte”
Im netten Stadtzentrum gelegen. Zur Mittagszeit sehr frequentiert. Gute Qualität zu niedrigen Preisen.

Arroz de marisco
(Reis mit Meeresfrüchten)
6,10 Euro
Hab das Gericht aus Trotz noch einmal probiert, diesmal in Torres Vedras, in einem Lokal, das nur von Einheimischen besucht wurde. War zwar auch kein Risotto, schmeckte aber hervorragend. Gut gewürzt, liebevoll zubereitet und frische Ware!

Figueira da Foz

Restaurant “Caravela Wine House”
Sehr nette Bedienung. Reichhaltige Weinkarte.

“Amêijoa”
(Venusmuscheln)
Absolut köstlich zubereitet. Nicht im Sud gekocht, sondern in Öl gegart.

“Pastéis”
(Frittierte Teigtaschen)
Wenn ich es richtig herausgeschmeckt habe, war das etwas Vegetarisches. Mit Bohnen und Karotten. Feiner Geschmack und sättigend.

Beide Gerichte waren Teil eines 5-gängigen “Tertúlia de Sabores” (Kulinarischer Zirkel). Kein Menü, sondern 5 typische Tapas. Neben den beiden genannten kamen noch frittierte Sardellen im Teigmantel, eine “Tarte” und eine “Chouriço de sangue” (Blutwurst) dazu. Das Ganze für 19 Euro.

“Tarte”
(Frittierte Teigtaschen)
Habe nicht wirklich herausgefunden, was ich da gegessen habe. Vermute, es war eine Spinat-Tarte. Schmeckte mir.

“Anchova”
(Sardelle)
In Teigmantel frittiert. Gut.

Praia do Pedrogao

Restaurant “Marés Vivas
Absolut gemütliches Strandlokal. Guter Service. Tolle Gerichte.

Sardinhas

“Sardinhas”
(Gegrillte Sardinen)
9,25 Euro
So wie sie sein müssen! Über Holzkohle gegrillt. Haut schon leicht angeschwärzt. Das grobe Meersalz ebenfalls. Und 6 Stück sind eine Menge. Klasse!

Caldas da Rainha

Restaurant “Pacha”
Richtige Entdeckung. In kleiner Sackgasse am Rande der Altstadt versteckt. Treffpunkt der Einheimischen. Exzellente Küche zu unfassbar günstigen Preisen. Dazu herrliche Weine!

“Mexilhão de escabeche”
(Marinierte Miesmuscheln)
2,50 Euro
Absolute Köstlichkeit. Mit gutem Öl, Zwiebeln und rotem Paprika mariniert.

“Orelhas de porco”
(Schweinsohren)
2 Euro
Zum ersten Mal gegessen. Ausgezeichneter Geschmack. Allerdings muß man immer wieder etwas Knorpel in Kauf nehmen. Auch die kleingehackten Schweinsohren in gutem Öl eingelegt zusammen mit Karotten und Blumenkohl.

“Bife chevre”
(Steak in Soße aus Ziegenkäse)
Wiederum exzellenter Geschmack. Hätte die ganze Speisekarte durchprobieren wollen.

Lissabon

Restaurant “O Cartaxinho”
Kleines Fischlokal in der Rua Santa Marta. Stimmungsvoll (zumindest an diesem Abend). Nur Portugiesen im Lokal. Eine Gruppe junger Burschen traktierte an ihrem Tisch eine Gitarre. Sang Rock-Adaptionen
.

Dorade

“Dourada”
(Goldbrasse)
7,50 Euro
Gegrillt. Ohne Schnickschnack. Intensiver Geschmack.

Lissabon

Restaurant “Bota Alta”
Sympathisches Lokal, das einfache Speisen aus dem Alentejo auf der Karte hat.

“Sopa Alentejana”
3,25 Euro
(Suppe nach Art der Region Alentejo)
Überraschend kräftiger und guter Geschmack. Grundlage eine Hühnerbrühe (?). Darin dünne Brotscheiben, die kräftig mit Knoblauch gewürzt sind und viel Petersilie. Sehr sättigend.

“Robalinho”
(Wolfsbarsch)
9,50 Euro
Gegrillt. Klassisch, einfach, frisch, gut.

Lissabon

Restaurant “Maria Catita
Hier wird ausdrücklich nur mit regionalen Produkten gekocht. Teuer, aber empfehlenswert. Gute Weinauswahl.

“Cataplana de Marsico. Com Langosta, mexilhão e amêijoa”
23 Euro
Cataplana ist eine Art verschließbarer Wok, oft aus Kupfer, in dem wunderbar aromatische Gerichte gegart werden. In meinem Fall wurden in einer sehr würzigen Tomatensoße Languste, Venus- und Miesmuscheln gebrutzelt. Herrlicher Geschmack.