Meer Europa

Schlagwort Archiv: Schafe

Tag 273 (24.9.2018)/ Deutschland: Leer -> Ribe (Dänemark)

Strecke: 80 km (09:15 – 16:30 Uhr)

Flach, klar! Und dennoch meist im 2. Kriechgang. Keine Chance gegen den Sturm, der aus Nordwest blies. Also von vorne.
Die Wolken trieben über mich hinweg so schnell wie Vogelschwärme.
Durch die Lücken lugte manchmal die Minuten-Sonne mit unwirklichem Gewitterlicht hervor.
Kurz vor der dänischen Grenze etwa.

Kirchweg

Ich hatte erwartet, dass es an dem Übergang Kontrollen gibt. Aber die dänischen Rechtspopulisten kriegen wohl nichts hin. Nicht mal Passkontrollen. Gottseidank. Schengen überlebt.

Grenzweg

Kurz nach der Grenze: Platzregen mit Sturm. Die Wassertropfen peitschten mir waagrecht in Gesicht und machten Musik.
Und urplötzlich wieder Sommer-Simulation.

Einfahrt ins Dörfchen Møgeltønder.

Dorfweg

Mein Reiseführer behauptete, ich stünde jetzt in der schönsten Dorfstraße Dänemarks. Na ja.
Wenngleich …

Schönster Weg

Ich kämpfte den ganzen Tag gegen Regen, Hagel und Gegensturm.
Zückte die Kamera nur, wenn die Sonne kurz gegen das Dunkle siegte.

Die Wattenmeerküste toll. Außer Schafen keinem Lebewesen begegnet.

Wiesenweg

Dänen sah ich in ihrem eigenen Land nicht.
Bis auf einen.

Guckweg

Er verschwand schnell wieder, bevor ich etwas fragen konnte.

Endeweg

Ich hatte von Ribe gelesen, die älteste Stadt Dänemarks (?) und eine der schönsten an der Nordseeküste.

Nasser Weg

Als ich reinfuhr, hatte ein Wie-aus-Kübeln-Regen die Straßen gereinigt und alles Leben hinter dicke Mauern getrieben.

Ich war (fast) allein in der Stadt.

Gegenlichtfarben

Erst abends sah ich leibhaftige Dänen – im Restaurant.
Konnte mich aber nicht um sie kümmern, ich hatte genug zu tun, mich an die irren Preise zu gewöhnen.

Unterkunft: Danhostel. Ich hatte mich bei der Buchung vertan und übersehen, dass es eine Jugendherberge war. Von der Rezeptionistin wurde ich gefragt, ob ich Bettwäsche dabei hatte. Nein. Ich musste mir also welche kaufen. Die Unterkunft so teuer wie ein Komfort-Hotel in Deutschland. Mein lieber Däne. Aber sonst: richtig gutes Hostel. Ich kam sogar noch nach 22 Uhr rein. Schlief in einem schmalen Etagebett.

 

 

 

Tag 269 (20.9.2018)/ Niederlande: Alkmaar -> Den Burg

Strecke: 65 km (09:15 – 16:00 Uhr)

Welche Wohltat, in den Niederlanden Fahrrad überland zu fahren. Mir scheint, die Radwege werden noch besser gepflegt als die Straßen.
Heute sogar lange Stücke durch einen friesischen Dünenwald geradelt. Außer mir war dort niemand unterwegs.

Waldeinsamkeit

Von den Dünenspitzen: Aussicht mit Sturm.

Gerichteter Blick

An den Stränden: Einiges los, trotz schlechter Sicht.

Dunstig ist überhaupt keine Beschreibung

Das Wetter in Nordholland wechselte im Minutentakt.

Verschleiert, geschliert

Mal verhalten strahlend.

Spätsommersonnig

Mal überraschend nicht völlig suppig.

Herbstsonnig

Für morgen war ein Temperatursturz angesagt, samt Regen und heftigen Windböen.

Spätsommerherbstsonnig

Ich nutzte die letzten warmen Stunden und setzte mit der Fähre von Den Helder auf die westfriesische Insel Texel über.

Doppelgriffig

Die Insel bestand im Prinzip nur aus Vieh- und Schafsweiden. Mit ein paar eingesprengten Dörfern.
Überraschend groß allerdings die Fischfangflotte, die in Oudeschild im  Hafen liegt.

Ausladend
Eingerastet

Die Dörfer schmuck, die Häuser frisch getüncht, die Vorgärten akkurat. Ich fühlte mich wie in einer Lego-Welt für Erwachsene.
Ich hatte das “S”-Wort eigentlich vermeiden wollen. Aber ich entkam ihm nicht. Trotz überhaupt nicht aufgesetzter Gastfreundschaft, trotz guter Laune, die Kellner und Ladenbesitzer warmherzig verströmten:
Es war spießig hier in Nordholland.
Wo waren die bärbeißigen Walfänger und Seefahrer, die tätowierten Rocker und amsterdamschen Rumhänger, wo die Flippigen und jungen Straßenkiffer oder Tunixe?

“Gepflegt” war hier alles, von der Straße über den Radweg bis zu den Häusern, den Stränden und sogar das Verhalten der Menschen.

Die größte Extravaganz, die sich Einheimische, Urlauber und zugereiste Rentner erlaubten, war der eigene Hund: gestriegelt, gekämmt, “gepflegt” und immer an der Leine.
Jeder hier führte einen Köter mit sich.

Meine Kamera weigerte sich, dieses Elend zu fotografieren. Also begnügte ich mich mit Fassaden …

Windkreuz

…und Straßenansichten.

Leergefegt

Irgendwann würde sich auch wieder die Lust einstellen,

Gereiht

Menschen zu fotografieren.

Begrünt

Vielleicht morgen.

Unterkunft: Hotel De Smulpot. Feines und sehr schönes Boutique-Hotel im Zentrum von Den Burg. Wie alle Unterkünfte sehr hochpreisig. 100 Euro (mit Frühstück). Fahrrad draußen angekettet.

Tag 159 (29.09.2016) / Rumänien: Putna -> Suceava

Strecke: 77 km  (11:00 – 17:45)

Schon als ich frühmorgens den Klostergarten betrat, hörte ich ihre Gesänge.

Kleinmonumental

Keine Mauer, kein Dach konnten ihre Stimmen dämpfen. Ihr Gott sollte sie ja hören.

Der Vater war ein Zimmermann

Der Eintritt in die Betkirche noch lichtdurchflutet.

Draußen ist trotzdem schon weit weg

Die Arbeitsklamotten fein säuberlich aufgehängt.

Geordnet

Tief drinnen: Dunkelheit. Bis zum Altar waren es mehrere Durchgänge, die das Kircheninnerere immer mehr einschwärzten.
Ganz vorne sangen Mönche liturgische Lieder. In ihrem pechschwarzen Habit waren sie kaum auszumachen. Nur ihre polyphonen Stimmen zeugten von Leben in der Kirche. Seit Stunden schon priesen sie den Herrn.
Wunderschöne Gesänge, die auch im Hörer ein Trance-Begehren auslösen.

Manche Mönche auf den Boden geworfen.

Beuget die Knie

Das Kloster Putna ist rumänisch-orthodox. Es gehört wie einige weitere Klöster und Kirchen der Region zum UNESCO Weltkulturerbe. Moldauklöster. Südliche Bukowina. Karpatenvorland. Tief religiöse Gegend.

Viele Ikonen nicht mit goldenem, sondern silbernem Hintergrund.
(Hier erschloss sich mir plötzlich auch die profane Welt der silbernen Dächer und Firste vieler Bauernhöfe. Dies war ganz offensichtlich eine religiöse Referenz!)

Geblendet

Nach Ende der Liturgie blieben einige Mönche nahe der Sakristei, um die Bibel zu studieren. Ein Buch, das sie längst auswendig kannten.

Reinigt Eure Seelen, Herzen und ich weiß nicht was noch

Ich unterhielt mich im Klostergarten mit einem 60jährigen Mönch, der ein exzellentes Englisch sprach. Lange hatte er in den USA gelebt. Vor 3 Jahren fühlte er sich zum religiösen Leben hingezogen und kam zurück in sein Heimatland. Wurde im Kloster Putna aufgenommen.
Als Grund nannte er die kaputte Welt, die von undurchsichtigen Mächten kontrolliert würde. Er breitete mir seine Theorien aus (Verschwörungstheorien) vom Zusammenbruch der Bankenwelt, vom Nine-Eleven Attentat bis zur Katastrophe im Nahen Osten. Die USA schienen für ihn der neue Satan zu sein.
Ich versuchte nicht zu diskutieren, hörte stumm zu.

Auch draußen gab es kleine Pforten. Sie führten in die bäuerliche Welt, die nicht weniger geordnet schien.

Bauernpforte 1

Pagodendächer?

Bauernpforte 1

Abgeschlossene Einheiten. Sehr proper, sehr sauber, sehr aufgeräumt.

Bauernpforte 3

Der rußende Außenherd mitten im Hof.

Um das Feuer gebaut

In manchen Höfen war Leben. Überwiegend die Alten arbeiteten dort.

Hellwach

Mir war bisher entgangen, dass ich mich in einem Mais-Land befand. Die Ernte wurde gerade eingebracht.

Vertieft

Der Herr im Hof versuchte mir offensichtlich zu erklären – nachdem ich mich als Deutscher zu erkennen gegeben hatte -, dass nicht weit weg ebenfalls ein Deutscher leben würde. Bessarabiendeutscher? Einer der wenigen, der nicht ausgewandert war? Ich versuchte Näheres zu erfahren. Aber so weit glückten unsere Verständigungsversuche nicht. (Rumänisch hat ein paar Brocken, die nach Spanisch klingen – aber es reichte dann doch nicht!). Außerdem kam gleich Maisnachschub. Die Herrschaften mussten weitermachen!

Immer weiter
Immer näher
So stimmt's
Sie hatten schon ausgeladen

Ich zog weiter ins nächste Dorf. Prächtige Höfe auch hier. Und eine prächtige Holzkirche dazu.

Mann o Mann, jetzt wurd' es langsam überwältigend

Glück führte mich zum Kirchen-Zerberus. In Steinwurfentfernung.

Butzenhof

Ich klopfte an der Pforte. Ein älterer Herr erschien, wusste, was auf ihn zukam. Schloss noch sorgfältig die Haustür.

Sehr geordnet

Kam dann umstandslos und mit wissendem Blick.

Guten Tag!

Führte mich zur Kirche.

Gepflegter Weg


Ein gemütlicher Herr, den aber jeder Schritt schmerzte. Schlurfend bewältigte er die hundert Meter bis zur Kirchenpforte.

Schnaufend zog er einen gewaltigen Schlüssel hervor.
Und schloss mir sein Himmel-Reich auf.

Sein war das Reich. Und er setze sich gleich – müde, beinahe schon verausgabt,

Beeindruckend (bis auf den plastikgrünen Teppichboden)

Ich aber spürte, wie ich fast nichts mehr aufnehmen konnte.

4 Wochen war ich jetzt unterwegs, 6 Länder hatte ich bisher gequert, 6 Sprachen nicht verstanden und mich doch irgendwie verständigt. Umwerfende Gastfreundschaft auch hier in Rumänien. Und immer noch kam jeden Tag ein neues Natur-, Kultur, oder Menschen-Wunder dazu.
Jetzt schnaufte ich – und nicht der Alte Herr.

Zum ersten Mal auf dieser Reise hatte ich den Wunsch, dass sie zu Ende ginge. Bald.
Fehlen noch zwei, maximal 3 Tage.

Die Landschaft hier in Rumänien erinnerte mich ein wenig an das Alpenvorland.

Ohne Alpenglühen

Riesige abgeerntete Maisfelder, durch die Hirten nomadengleich ihre Schafherden trieben.

In the heat of the day

Kurz vor Ankunft in Suceava noch eine weitere „UNESCO“-Kirche besucht.

UNESCO beschützt

Die ehemalige Betkirche eines Nonnenklosters.

Ausgemalt

Mit langsam verblassenden Außenfresken.

Unterkunft in Suceava: “Hotel Continental”. Im Stadtzentrum. Großer Block. Geschäftshotel. Sehr modern. Großzügige Zimmer. (27,90 Euro mit Frühstück). Fahrrad in Foyer untergebracht.

Tag 127 (17.04.2016) / Italien: Cirò Marina -> Le Castella

Strecke: 65 km (10:00 – 15:30)

Nach den Gewalttouren der letzten beiden Tage waren meine Beine weich wie Pudding.
Schon beim Losfahren spürte ich, dass das heute nicht lange gehen konnte.

Zum Glück war es am Anfang wieder platt. Mal ein paar Schafherden auf den Wiesen.

Schafebene
Der Schafskopf ist der Hirte

Sonst nicht viel.

Ab und zu großformatige patriotische Plakate.

Nationalstolz

Immer wieder übergroße Jesus und Maria- Bilder.

Glauben, Essen, Hoffen

Am frühen Nachmittag dann noch mal eine kurze aber heftige Anstrengung.
Kampf gegen einen Berg und frontalen Wind (der in satten Böen daherkam).
Gräser, Sträucher und Bäume beugten sich – und auch ich machte den Buckel krumm.

Dann bergab in einer langen Abfahrt an die Küste – zu einem kleinen Ort: Le Castella.

Er hat – wie er schon heißt – eine vorgelagertes kleines Kastell …

Schwimmende Burg

… und sonst eigentlich das Übliche: Betonhäuser. Nichts Schönes. Gleichwohl war der Ort ziemlich rummelig. Ich konnte es mir nicht erklären. Kastelle, Burgen und alte Steine gab es an der Küste zuhauf. Nirgends war aber derart viel los wie hier.
Es freute mich, mal nicht allein zu sein.
Abends sensationell gut gegessen – in einer etwas versteckt gelegenen Fisch-Trattoria.

Unterkunft in Le Castella : “La Calabrese”. Nettes kleines Hotel. Zuvorkommender Service. Räume stilvoll eingerichtet. (40 Euro mit Frühstück.)  Fahrrad in Hof untergebracht

Tag 58 (13.04.2015) / Griechenland: Preveza > Astakos

Strecke: 87 km. (09:15 – 17:45)

Eine Tour, die wieder mal richtig in die Knochen ging. Gerade am Schluss lange steile Anstiege. Auch der Anfang hatte es in sich. Preveza wird mit dem gegenüberliegenden Meeresufer nicht mittels einer Fähre verbunden, sondern seit über 10 Jahren mit einem Unterwassertunnel. Für Fußgänger und Fahrradfahrer strikt verboten. Kein Vorbeikommen an der Mautstelle.

Selfie im Fahrradtransport

Ich hätte also zurückgemusst und einen Umweg über Land von ca. 100 km in Kauf nehmen müssen.
Stattdessen trampte ich, hielt einen freundlichen Pickup-Fahrer an und hievte das Fahrrad samt Gepäck auf die Ladefläche. Und ließ mich durch den eineinhalb Kilometer-Tunnel unter dem Meer kutschieren.

Danach die Strecke bis Vonitsa flach. Der kleine Hafenort liegt zu Fuß einer großen Burg.

Meerburg

Sehr beschaulich das Leben.

Das lange Warten

Noch 10 Kilometer durchs Landesinnere und wieder der Küste entlang, die immer schöner und schroffer wurde. Dort, wo es nicht ganz so steil war: Olivenanbau und unzählige Schaf- und Ziegenherden.

Wachsen Berge aus dem Meer?

Vor der Küste ein halbes Dutzend großer und kleiner Eiländer.

Werden Inseln ins Meer geworfen?

Dieser Teil Nordgriechenlands (oder ist das schon Mitte?) scheint ziemlich strukturschwach zu sein. Die Touristenströme laufen hier vorbei. Die Orte nur von weitem attraktiv. So wie Mitikas.

Optische Täuschung

In der Nahsicht vieles ziemlich vernachlässigt und heruntergekommen.

In den engen Gassen immer wieder Schwarze Witwen gesehen. Ich hätte sie eher in Albanien vermutet, dort hatten sie sich aber rar gemacht.

Der Frühling hatte endgültig Einzug gehalten. Die Wiesen blühten. Die Schafe fraßen sattes Grün und Hellgelb.

Idylle mit Schaf

Es begannen die längeren Steigungen.

Ins Meer gefingert

Bedrohlich hoch die Bergketten vor mir.

Musste ich da rüber?

Die Straße wenig befahren. Sogar eine Rotte Wildschweine benutzte den asphaltierten Weg.

Wildschweinweg?

Kurz vor dem Ziel (nach einem erschöpfenden und ellenlangen Aufstieg) wieder eine Weltenbummlerin getroffen. Sie war im September letzten Jahres von England über die Türkei bis nach Palästina geradelt. Hatte dort drei Monate einen Freiwilligen Dienst erledigt und war nur auf dem Rückweg. Ich wünschte ihr Glück.

Und war froh, endlich im Hafenort Astakos angekommen zu sein.
Die meerzugewandte Seite attraktiv

Hafen mit Goldrand

Dahinter aber wieder ein eher vergessenes Städtchen mit teilweise schmuddeligen Gassen und Häusern.
Ab Astakos legt eine Fähre ab und zu zu den vorgelagerten Inseln ab. Dann füllt sich die herausgeputzte Promenade mit Touristen, um wenige Stunden später wieder in Tiefschlaf zu verfallen.

Unterkunft in Astakos: Hotel Stratos. (Älterer Bau, ein wenig heruntergekommen. Aber Zimmer gehen zum Meer, haben alle Bequemlichkeiten und vor allem einen großen Balkon.) Pförtner weitgehend unsichtbar. 30 Euro ohne Frühstück. Fahrrad in Nebenraum untergebracht.

Tag 36 (22.03.2015) / Kroatien: Novalja-> Zadar

Strecke: 76 km (08:45 – 16:30)

Bilder können lügen. Das ist keine neue Erkenntnis. Aber betrachte ich meine eigenen Fotos, die ich heute geschossen habe, dann sehe ich eine friedliche Insel, steinig, wüstig, teilweise unwirtlich. Aber nicht feindlich.

Das Gegenteil aber war der Fall. Ich kam kaum voran, obwohl die Hügel nicht hoch und die Anstiege nicht steil waren. Der Wind zermürbte mich schon auf den ersten Kilometern. Fast orkanmäßig rammte er mir entgegen und haute mich einmal fast vom Fahrradsessel. Besonders übel: Kam er von der Seite, hatte ich keine Chance. Ich musste absteigen.

Zufällig hatte ich in der Nacht gelesen, dass die Einheimischen vom stärksten Bura seit Jahren sprachen. Vor zwei Wochen hätten Böen Geschwindigkeiten bis zu 300 Stundenkilometern entwickelt.

Jetzt Gottseidank nicht. Aber es reichte, um mir die Knie weich zu kneten.

Ich kam und kam nicht voran.

Steinwüste

Steine, mickriges Gras und zähe Schafe: Das ist Pag.
Der Schafskäse hier – weil intensiv und meersalzig – berühmt und teuer.

Tibet liegt am Mittelmeer

Versprengte Häuser, die sich selten zu Dörfern zusammenraufen.

Sieht nicht nach Party aus

Auf der Festlandsseite ein Gebirge wie eine Mauer. Von ihr fallen die Winde wie Hunnen übers Land und Meer.

Eiskalte Fallwinde auf Pag. Eismeer statt Mittelmeer

Ewig gebraucht bis ich an meinem Ziel ankam. Zadar.
Todmüde und entkräftet.

Hotel Kolovare in Zadar. Jugo-Klotz, aber nahe der Altstadt. Grauenhaft schlechtes Frühstück.  (65 Euro mit Frühstück.) Fahrrad in Wäschekammer untergebracht.