Meer Europa

Schlagwort Archiv: Sonnenuntergang

Tag 220 (08.10.2017) / Italien: Maratea -> Amantea

Strecke: 114 km (09:15 – 18:15 Uhr)

Schöner Tag. Der Abschied aus Maratea luftig kühl.

Morgentaulicht

Die Weiterfahrt: rollercoaster. Aber immer schön im Licht.

Blaulicht

Ich fuhr im Grunde immer halbhöhenlagig. Ganz runter zum Wasser kam ich so gut wie nie. Extrem steil wurde es auch nicht.
Ich war stets ein wenig über den Dingen.
Fotografierte keine Details. Meist Halbtotalen. Tieffliegende Vogelperspektive eben.

Grell-Licht

War ich nun eine Herbst-Schwalbe?

eingekreist

Oder eher eine Rad-Drohne?

Abendrosalicht

Mit dem Sonnenuntergang nach Amantea eingefahren.
Lebhafte Neustadt. Trotz Sonntag.

Tag 214 (02.10.2017) / Italien: Anzio -> Sperlonga

Strecke: 83 km (09:30 – 17:00 Uhr)

Langlang der Morgen.
Lang entlang der See.
Außerordentlich schöne Dünenstrände.

aufgereiht

Zum ersten Mal Wasserkontakt. Kann’s selbst kaum glauben. (Fahre das Mittelmeer entlang, ohne reinzuspringen.)

ungeschönt

Blaublau die Radwege

alongside

Dann stoppte ich. Sah eine merkwürdiges Trauerarrangement.

Ich verstand nichts (will sagen kein Italienisch). Es handelte sich offenbar um Trauerschmuck für im Einsatz umgekommene italienische Soldaten. Wo? Afrika? Syrien?
Wer schmückte? Staat? Militär? Bevölkerung?
Waren die Toten (wenn es sich darum handelte) von hier?
Haben also Freunde das arrangiert?
Mannomann – warum bleib ich so (sprach)dumm!

was ?

Mein Fahrrad bockte plötzlich. Quietschte. Ich sah nach. Die Befestigung des vorderen Schutzbleches hatte sich gelöst und schwingte (schwang?) frei.
Mir fehlten Schrauben und Muttern, also schnürte ich das Gestänge mit einem groben Seil (das ich Gott sei Dank mit mir führte) zusammen. Es hielt fürs Erste.

getackert

Abseits der Küste – Landwirtschaft. Der Boden sah fruchtbar aus (sag ich Bauer!).

gefurcht

Irgendwann abgekämpft nach Sperlonga reingeradelt. Reizvoll und herbstleer. Luft war raus dem Ort.

gebräunt

Hoch in die Altstadt gestiefelt und doch immer nach unten geblickt.

geordnet

Extrem enge Gassen. Extrem schöner Ort.

gegoldet

Aber die Schönheit der verstohlenen Plätzchen, Winkel, Ecken – sie ließen sich mit meinen fotografischen Mitteln nicht abbilden.

Nicht mal die kleinen offenen Kapellen.

gerosat

Kurz vor Sonnenuntergang wieder runter zum Strand gestiefelt. Der Horizont blühte rot. Und obwohl ich extremer Sonnenuntergangs-Allergiker bin, konnte ich nicht anders – ich musste den Auslöser lösen.

gesonnt

Tag 162 (19.03.2017) / Portugal: Lissabon -> Alcácer do Sal

Start zur 6. Etappe meiner Europa-Umrundung.
Sie soll mich von Portugals Hauptstadt aus rund um die iberische Halbinsel führen. Vielleicht bis Barcelona.
Vor den Start hatte ich noch 2 Tage Lissabon–Aufenthalt gehängt.
Das Zentrum bezaubernd – gleiche herzliche Empfindung wie das letzte Mal auch.

Und die Stadt ebenso überlaufen. Es wurde mir schnell zu viel, zu voll.

Konserviert

Lisboa wie eine riesige Sardinenbüchse. (Wobei das genau die neueste Mode ist: eingelegter statt frischer Fisch. Ölsardinen. Dosenkunst in tausend Variationen.)

Frau am Konservenfließband

Am Sonntag schließlich die 6. Etappe gestartet.
Der erste Tag zum Einrollen:

Strecke: 77 km (08:00 – 17:00 Uhr)

Frühmorgens mit der Fähre den Tejo überquert.

Fluss wie Meer

Obwohl immer noch Lissabon, wirkten die Vorstadt-Viertel schon sehr ländlich.

Malerisch gelegener Vorort
Trockenwäsche

29 Kilometer bis Setúbal geradelt und dort die zweite Fähre genommen, diesmal um über die Flussmündung des Sado zu gelangen.

Nur fort!

Kilometerlanges Naturschutzgebiet um Troia. Und trotzdem unzählige Bötchen mit Hobbyfischern. Manche sogar in Tretbooten unterwegs. Alle mit Angel und Netz bewaffnet.

Paddelfischer

Grandiose halbwüstenähnliche Dünen-Landschaft.

Hingedünt

Kilometerlange Sandstrände. Kilometerlanger Sonnenschein. Doch noch keine Sommergefühle. Immer wieder attackierten mich die Arbeitseindrücke der letzten Monate:
TrumpIlliberaleDemokratieKaczyńskiKeineninteressiertSyrienUndundund…
Ich will versuchen diesen toxischen politischen Feinstaub abzuschütteln. Mich nur auf die Reise zu konzentrieren.

Die Welt hinter mir eine Kugel
Gestrandet
Gefußelt

Storchennest Comporta.

Schau immer nach oben!
Deswegen

Hier verließ ich die Küste und begleitete den Sado flußaufwärts und landeinwärts. Unterwegs immer wieder traditionelle und vor allem kleine Bauernhöfe. Manche Scheunen strohbedeckt.

Unten wohnen die Menschen

In Carrasqueira haben Fischer ihre kleinen Arbeits-Hütten auf Stelzen ins Marschland gepflockt.
Pittoresk.

Fishermen’s Haus 1
Fishermen’s Haus 2
Fishermen’s Haus 3 & 4
Fishermen’s Stelzen 1

Mittlerweile weiß der Ort den optischen Schatz auch in touristische Münzen umzusetzen. Scharen von Hobby-Fotografen und Birdspottern.

Früh am Abend, lange vor Sonnenuntergang, mein Ziel erreicht: Alcácer do Sal.
Attraktives Städtchen mit ein zwei guten Restaurants.

Coming home

Unterkunft in Alcácer: “Hotel A Cegonha”. In der kleinen Altstadt. Familiengeführt. Groß. Sehr netter und bemühter Empfang. Zimmer ein wenig kalt. Fahrrad in Garage untergebracht. 50 Euro (mit Frühstück).

Tag 101 (8.11.2015) / Frankreich: Trouville-sur-Mer -> Fécamp

Strecke: 86 km (09:15 – 17:00)

Vor dem Weiterfahren noch einmal früh über den Fischmarkt von Trouville geschlendert, der auch am Sonntag Morgen aufhatte. Die Vielfalt an bester Ware ist einfach sensationell. Abends ist der Markt ebenfalls geöffnet und bietet an vielen Ständen Degustationen an (mit Wein): Dann ist hier die Hölle los.

Tierische Früchte

Beim Raus- und Hochfahren reihte sich eine Villa an die nächste.

Wow!

Eine schöner als die andere.

Palastblick
Palästewettlauf (alt gegen neu)
Schön gemütlich

Dann erstmal zwei Stunden gestrampelt. Und schon wieder eine Perle von einer Stadt: Honfleur.

Auf jeder Seite des alten Hafens sah es genauso aus

Ich setzte mich in ein Café und schaute dem Sonntag-Morgen-Betrieb zu. Die Stadt würde gegen Mittag hoffnungslos überlaufen sein.

Stadt ohne Dornröschenschlaf
Apfelreich

Unweit von Honfleur mündet die Seine. Eine Autobahnbrücke verbindet die beiden Ufer.
Für Fahrradfahrer ist eine schmale Spur zugelassen.

Bridge over Seine

Die Seine selbst: breit, träge, graublaugrün. Ein Fluß der Liebe ist sie wohl nur in Paris. Hier hat sie wenig Charme.

Ganz weit hinten liegt Paris

Ein schöner Radweg, der durch einsames Sumpfgelände führte, brachte mich bis ins Hafengebiet von Le Havre. Riesige Anlage.
Der Stadtkern von Le Havre selbst ist grau. Im Krieg völlig zerbombt. Schnell und gesichtslos wieder aufgebaut. Das Rathaus verströmt stalinistische Tristesse.

Palast der république

Unweit davon baute Oscar Niemeyer ein Kulturzentrum, das im Volksmund “Joghurtbecher” genannt wird.

Weißes Futur

Nach Le Havre ging es rauf und runter.

Die Normandie überraschte mich immer mehr. Die Klippen wurden steiler, hinter jeder Weg-Biegung ein neues pittoreskes Städtchen, ein phantastischer Blick auf die Küste.

Wie gerne hätte ich mir jetzt etwas Göttermacht geborgt. Ich hätte ab sofort die Tage nur noch aus Abendstunden bestehen lassen. Mit phantastisch weichem Licht.
So musste ich mich mit harten Schatten und Kontrasten herumärgern.

Steinbrücke

Der Sonntagsstrand von Étretat gut besucht.

Wand mit Durchblick

Das Winzdorf auch.
In einer Weinbar fragte mich eine Frau, ob sie sich mit ihrem Sohn zu mir an den Tisch setzen könne. Sehr unüblich in Frankreich. Die Frau (die, wenn sie sprach, ein ausgesprochen nettes sympathisches kleines Zucken am Mundwinkel hatte) beherrschte Deutsch und hatte mir die Landsmannschaft wohl angesehen. Beruflich hatte sie schon die halbe Welt bereist und ließ jetzt in Fécamp, einem Küstenstädtchen nicht weit von hier, die Welt zu sich kommen. Sie bot ihre Wohnung Reisenden zum Nulltarif an (Couchsurfing). (Hätte ich da schon gewusst, dass ich am Abend in Fécamp landen würde, hätte ich um ihre Adresse gebeten.)

Viel mehr gibt es hier nicht

Schließlich kurz vor Sonnenuntergang im besagten Fécamp gestrandet.

Meer in der Zange

Müde, happy.

Strand errötet
Blutorange-Sonne

Auch der Empfang des Hotels, das ich mir gesucht hatte, sprach Deutsch. Die Dame hatte lange in Köln gelebt und war nun wieder in ihre Heimat zurückgekehrt.
So viel wie an diesem Tag habe ich die ganzen 5 Wochen zuvor nicht geredet. Ich war dankbar und nahm mir vor, irgendwann doch einmal Französisch zu lernen. Irgendwann.

Unterkunft in Fécamp: “Hotel L’Angleterre. Strandblick vom Zimmer aus. Zimmer gut und geräumig. Mit kleinem Balkon. Hotel hat einen netten irischen Pub und ein Crêpe-Restaurant. (65 Euro ohne Frühstück.) Fahrrad in Garagenkammer abgestellt.

Tag 88 (26.10.2105) / Frankreich: Morgat -> Le Conquet

Strecke: 97 km (09:15 – 18:00)

Harter Tag. Das wusste ich aber erst als ich Morgat – ein sehr hübscher Ferienort – verlassen hatte.

Kalt angekommen, kalt verlassen

Wie sich ein Ozean-Skipper über einen Süßwasser-Kapitän lustig macht, so spottete ich innerlich über die radlerische Herausforderung Bretagne: Maximale Höhe höchstens bis 150 Meter überm Meeresspiegel!
Verdammt. Nie großspurig sein. Nicht einmal gegenüber sich selbst.
Mehr als einmal war ich kurz davor, das Fahrrad in die Büsche zu werfen. Ich wollte einfach nicht mehr.

Jede Böschung bedeutete: Raufklettern (immer maximale Steigung) – Runter dann Schuss.

Sack Zement!

Der wurde auch viel auf Brücken verbaut. Franzosen haben selbst für Wald und Wiesen Brücken ästhetische Lösungen.

25 HZ Flirren

Wie immer hielt ich um die Mittagszeit kurz an, um mich mit einer “flûte” (0,12l) zu stärken.

Fingerhut voller Glück

Der Dialog mit dem Wirt ist dabei stets gleich:

Ich: “Un blanc s’il vous plaît.”
Wirt: ein gegrummeltes “Hmmm?” (Übersetzt: Was denn nun? Sauvignon, Muscadet, Chardonnay ? ….)
Ich: “Un Sauvignon!”

Ende meines Französischs.
Jeden Tag wiederholte sich dieses kleine Theaterstück.
Jeden Tag ein großes mittägliches Glücksgefühl.

Gibt es eigentlich Glück ohne Sucht?
Ohne Sucht nach Glück?

Nur: In diesem Städtchen war diesmal nix mit Glück. La Faou war geschlossen für Einheimische und für Gäste. Ich grollte lang.

Einsamer Gast

Da nur eine Nationalstraße/Autobahn den direkten Weg nach Brest zuließ, musste ich einen irren langen Umweg radeln.
Brest lag in diesigem, abweisenden Licht und ich fuhr (gefühlt zwei Stunden) in der Peripherie herum, um an dem Straßenmonster vorbeizukommen.

Dabei wieder einmal ein französisch architektonisches Kunststück passiert. Brest Arena.

Marsisch? Extragalaktisch? Irdisch?

Dann – trotz Regen – trotz Steigungen und Schussgefälle – trotz unverschämter junger Autofahrer, die einfach keinen Abstand zu mir einhalten wollten – trotz Wadenkrämpfe – trotz ….

Trotz allem: Ich erreichte Le Conquet. Ziemlich am Ende der Welt.
Und bekam ein wärmendes Zimmer.

Himmlisch?

Unterkunft in Le Conquet: Hotel Au But Du Monde. Auf den letzten Drücker gebucht. Kurz vor Sonnenuntergang per Internet. Hatte Angst, nichts mehr zu finden. Teuer. Aber sehr sehr gut. Super netter Patron. Äußerst hilfsbereit. Das Frühstück am nächsten Morgen (Extra!) für französische Verhältnisse eine Sensation: Müsli, Früchte, Käse, Schinken, frisches Brot, Säfte. Zimmer hatte einen eigenen Hinterhof. Dort Fahrrad untergestellt.

Tag 37 (23.03.2015) / Kroatien: Pause in Zadar

Zadar: Poetisch schöne und schön gelegene Stadt.

Der alte Mann und das Meer

Stundenlang an der Meeresorgel aufgehalten.
2005 baute hier ein genialer Architekt eine Orgel in die Stufen zum Meer. Sie wird von der Brandung betrieben. Aus allen Stufenritzen dringen befremdliche Töne, als würden Wale, Haie und Delphine im Chor singen.
Das Meeres-Orchester vermag selbst Pubertierende sanft zu stimmen.

Wie die Orgel pfeift

Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, den Sonnenuntergang zu fotografieren. Ich war schließlich high von der Meeresmusik.

Eine Kostprobe (mit dem Handy aufgenommen):

 

Sinfonie in Orangerot
Was sieht sie in der Sonne?
Und sie?

Tag 28 (14.03.2015) / Italien: Udine -> Sistiana

Strecke: 52 km (13:00 – 17:30)

Mit dem Zug zuvor von Stuttgart nach Villach gefahren. Von dort weiter mit Zug nach Udine. Ziemlich umständlich, ein bepacktes Fahrrad in einen Waggon zu wuchten. Klappte aber.

Upside Down

Entspanntes Reisen. Eigentlich besser als sich mit dem Flugzeug binnen eins, zwei Stunden irgendwohin beamen zu lassen. So überquerte ich nochmal die Alpen, genoss sogar an manchen Abhängen den Adler-Schneeblick. Ich hatte beschlossen, meine zweite Etappe nicht dort fortzusetzen, wo die erste Etappe geendet hatte.  Mich hatte die Lust überfallen, die Adria runterzufahren. Bis Albanien oder vielleicht bis Griechenland.

In Udine dann gleich aufgesattelt und los durch die brettflache Ebene.
Orte, die noch nicht frühlingswach waren.
Schöne Dorfnamen: Medea z.B.

Schlanke Medea
Die neuen Götter haben Einzug gehalten

Menschenleere Dorfzentren.

Rundbick
By the way

Einfaches Radeln. Die Straßen kaum befahren. Kaum ein Hügel.
Am Abend, kurz vor Sonnenuntergang, zum ersten Mal auf dieser Reise das Mittelmeer gesehen. In Duino.

Gruß von Rilke

Rilke war einst hier und hatte vor über 100 Jahren die Duineser Elegien gedichtet.
(Etwas gelernt: “Duineser” klang bisher immer fremd für mich, ich dachte bis heute, es wäre ein Phantasie-Ort.)

“Denn das Schöne ist nichts
als des Schrecklichen Anfang …”

10 Jahre hat Rilke an diesem Satz und an dem schmalen Werk geschrieben. Wie könnte man erwarten, dass sich mir der Sinn in wenigen Minuten erschließen würde?

Ich werde meine Reise nutzen, darüber nachzudenken.

Hotel Eden in Sistiana (75 Euro mit Frühstück). Exzellente Unterkunft (ich war der einzige Gast) mit erstaunlich gutem Restaurant (da kamen später noch ein  paar Einheimische). Die meisten Pensionen und Hotels entlang der Strecke und im Ort selbst hatten zu. Keine Saison. Fahrrad in einem Nebenraum untergebracht.

Tag 5 (17.9.2014) / Spanien: Llanes -> Villaviciosa

Strecke: 68 km (9:00-17:00)

Extrem lange (aber nicht zu steile) Aufstiege. Herrliche Aussichten. Zum ersten Mal konnte ich sie genießen. Ich hatte enormen Wasser- und Bierdurst. Kehrte oft in kleine Bars ein. Einnehmende Herzlichkeit der Wirte und Bargäste. Grüßen ist obligatorisch, selbst den fremdesten Gast. Jedenfalls sobald Blickkontakt besteht.

Grandiose Küste.

Punta de la Dehesa

Die Küstenstraße führte fast durchs Meer.

Viele Pilger auf dem Santiago-Weg. Man wünscht sich bei jeder Begegnung ein “buen camino”.  Ich gelte unterwegs für alle als Fahrrad-Pilger. Mache mir gar nicht die Mühe, jemanden (oder alle) über meinen Nihilismus in Kenntnis zu setzen.

Eigentlich geht der Jakobs-Weg weiter südlich. Aber es gibt auch die Nordvariante, entlang der Costa Verde.

Pilgerweg Costa Verde

Ich mochte die blauen Ausblicke und den Geruch nach Eukalyptus in den Waldwegen.

Zwischenstation in Ribadesella.

Wenn Spanier älter werden, schrumpfen sie, werden dick und quadratisch.
Wenn Spanierinnen älter werden, erblonden sie sehr rasch.

Schmuckes Örtchen. Auch hier von Krise kaum etwas zu bemerken.

Markttag

Müdes Ankommen in Villaviciosa. Aber Ausruhen ging nicht. Die Stadt feierte sich selbst.

Stadtfest: Trachten-Parade kurz vor Anbruch der Dunkelheit.
(In Spanien ist alles spät: Abendessen ab halb neun. Umzüge nach Sonnenuntergang.)

Unterkunft: Hostal “Congreso”. Einfach, sehr hellhörig. Aber großzügige Zimmer. 20 Euro. Spezialpreis, weil die Wirtin dachte, ich sei Pilger. Offensichtlich gibt es für sie Rabatt. Fahrrad im Eingang gelassen.